"Die SALAT-Saison ist eröffnet!"

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NEWSLETTER FÜR DIE 21. WOCHE

Liebe Kunden,

in den letzten Tagen spürbar und auch nach dem Kalender sind die „Eisheiligen“ vorbei, und die reichhaltige Ernte aus dem Freiland kann beginnen. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, die Freude mit Ihnen teilen zu können.

Die ersten Aussaaten auf unserem Gemüsehof in Steinfurth liegen schon einige Wochen zurück, und seit Mitte März konnten wir im Freiland die ersten Pflanzungen vornehmen. Dies immer mit einem gewissen Risiko, denn ganz besonders draußen sind wir auf das Wetter angewiesen. Zu kalte Temperaturen können in nur einer Nacht alle Vorarbeiten vernichten. Daher schützen wir die Kulturen mit sogenannten Vliesfolien. Es ist alles gut gegangen, und jetzt fängt die Ernte im Wonnemonat Mai an. Besonders unsere eigenen SALATE können wir Ihnen aktuell sehr empfehlen. Egal ob Kopfsalat, Eichblatt oder Batavia-Salate – sie sind alle toll und prächtig heran gewachsen. Bilder von unseren Salatfeldern und viele weitere aktuelle Aufnahmen vom Geschehen auf dem Gemüsehof und Pappelhof, finden Sie regelmäßig auf unserer Facebookseite und auf Instagram.

Salate sind immer ein Vitalgenuss. Besonders jetzt im Frühjahr macht es richtig Spaß, sie erntefrisch und knackig in der Küche zu genießen. Da der Kopfsalat in den letzten Jahren leider an Beliebtheit verloren hat, möchten wir ihn gerne noch einmal preisen. Schon bei unseren Groß- und Urgroßmüttern gab es neben der Hauptmahlzeit noch einen angemachten Kopfsalat dazu. Auch wenn dieser naturgemäß viel Wasser enthält, versorgt er uns mit einer Menge gesunder Ballaststoffe. Sie helfen dem trägen Darm auf die Sprünge und beseitigen Gift- und Fettstoffe gleich mit. Für Sie als Biokonsument wahrscheinlich nichts Neues, dennoch für uns erwähnenswert ist die Tatsache, dass ein zu stark chemisch gedüngter Salat sehr viel Nitrat anreichert. Dieses wird im Körper zu Nitrit abgebaut und bildet dann, in Verbindung mit Aminosäuren, gefährliche Nitrosamine. Der Kauf von Salaten aus ökologischem Anbau ist also eine nachhaltige Empfehlung, da hier nur eine bedarfsgerechte organische Düngung angewandt wird. In allen Vergleichsuntersuchungen scheidet der Ökolandbau bei den Nitratwerten im Salat positiv ab.

Also eher Roter oder Grüner Blattsalat? Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird. Neben der schönen Optik in der Mischung, unterscheiden sich rote und grüne Salate in ihrem Karotengehalt, welcher den roten bzw. bräunlichen Salaten ihre Farbe verleiht. Während Karotene vor zellschädigenden Substanzen wie den freien Radikalen schützen sollen, trumpfen die Grünen mit einem Plus an Magnesium, welches bei der Nervenreizübertragung vor allem im Muskelgewebe eine Schlüsselrolle spielt. Es ist also keine Frage von entweder/oder: beide sind ein durch und durch gesunder Genuss!

Sonnige Grüße aus dem Wetterau-Freiland

Ihr Thomas Wolff

Liebe Kunden,

auch wenn es aktuell nicht nach viel Regen oder gar Hochwasser ausschaut, ist das Thema Wasser und Wasserhaushalt ein für uns, besonders im Anbau, wichtiges Thema. Mit den zu erwartenden Klimaveränderungen ist zu befürchten, dass die Hochwassergefährdung durch regionale Starkregenereignisse weiter zunehmen wird. 

 

"Ökolandbau ist (Hoch-) Wasserschutz"

Für einen guten Wasserhaushalt sind funktionierende Böden wesentlich, denn ein gutes Bodengefüge kann Niederschlagsmengen rasch aufnehmen, speichern und später, nach Bedarf, den Pflanzen zur Verfügung stellen. Durch den immer noch zu hohen Flächenverbrauch für urbane Besiedelung und Verkehr, werden Ökosystemleistungen wie die Wasserspeicherfähigkeit markant reduziert. Beim Stichwort „Versiegelung“ erinnern wir gerne an den noch nötigen Widerstand gegen das Rewe-Logistikzentrum, welches in unserer Nachbarschaft auf über 300.000 qm gebaut werden soll. Beteiligen Sie sich gern an der Online-Petition unter: https://www.openpetition.de/petition/online/beste-boeden-brauchen-schutz

Zurück zum Boden selbst: Bereits vor 20 Jahren wurde in einer vergleichenden Metastudie belegt, dass der Ökolandbau als präventive Hochwasserschutz-maßnahme zu sehen ist. Im Vergleich zu konventionellen Betrieben, wurden in Biobetrieben mehr als doppelt so hohe Versickerungsraten bestimmt. Auch durch den hohen Anteil an Regenwürmern, welche das Bodengefüge verbessern. 

Für den Grundwasserschutz ist der Ökolandbau die Lösung vieler Probleme. An vielen Orten sind die Messergebnisse zur Nitratbelastung des Grundwasser unter landwirtschaftlich genutzten Flächen eine Katastrophe. Die Reinigung des Grundwassers kostet unserer Volkswirtschaft erhebliche Summen. Dass die schwindenden Wasservorräte auch zu höheren Wasserpreisen führen, wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Leider werden die enormen Folgekosten der intensiven konventionellen Wirtschaftsweise, mit dem hohem Einsatz von Stickstoff und Pflanzenschutzmitteln sowie der Intensivtierhaltung von uns allen zu tragen sein. Warum also Vorschläge zur ökologischen Bewirtschaftung von noch mehr Flächen und besonders den Flächen von Wasserschutz- und Einzugsgebieten politisch keine breitere Zustimmung finden, bleibt für uns ein großes Fragezeichen.

In Großstädten wie Dortmund, München oder Leipzig gibt es bereits Vorreiter beim Grund- und Trinkwasserschutz durch den ökologischen Landbau. Dort werden seit vielen Jahren Haupterwerbs-Landwirte motiviert, auf ökologischen Landbau umzustellen. Die Stadtwerke Leipzig haben bereits 1992 den Kern ihres Wasserschutzgebietes auf Ökolandbau umgestellt. Bleibt abzuwarten, wann dies hier bei uns in Rhein-Main endlich vollzogen wird.

Sauber fließende Grüße aus der Wetterau

Ihr Thomas Wolff

09.05.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

alles neu macht der Mai! Ab sofort können wir Ihnen eine im eigenen Anbau erprobte Auswahl von Fruchtgemüse-Jungpflanzen auch im Lieferservice anbieten. Von verschiedenen Tomatensorten und Paprika haben wir eine tolle Auswahl für Sie vorgezogen. Es sind in der Regel Sorten, die Sie natürlich im Garten, aber auch auf der Terrasse oder im Balkonkasten vor dem Fenster kultivieren können. Zum Beispiel die halbwüchsige Balkontomate Bogus Fruchta, eine schöne und fruchtig schmeckende Fensterdekoration. 

"Grünes Glück für zu Hause."

 Ein wirksamer und wohltuender Nebeneffekt: Der intensive Tomaten-Geruch vertreibt fast alle lästigen Insekten, besonders Mücken! Einzelne Tomatenpflanzen auf der Terrasse wirken dabei intensiver, als im Garten verteilte. Um die Wirkung der Tomatenpflanze auch im Schlafzimmer zu nutzen, pflücken Sie die Blätter vom Tomatenstrauch, schneiden Sie sie klein und stellen Sie einen Tomatenblatt-Teller auf den Nachttisch. So einfach hat das Schwirren von Mücken im Ohr beim Einschlafen und das damit verbundene Stechen ein Ende.

Das Saatgut stammt von unseren Nachbarn der Bingenheimer Saatgut AG. Die Aussaat und Anzucht erfolgt bei uns auf dem Steinfurther Gemüsehof. Unser Jungpflanzenspezialist und Betriebsleiter Stefan Donike hat die besten samenechten Sorten für Sie ausgesucht. Samenecht bedeutet, dass der eigene Nachbau möglich ist. Keine Hybrid-Sorten, Patente, Gen- oder Biotechnologien sind hier im Spiel. Jede einzelne Sorte ist in unserem Onlineshop detailliert beschrieben: www.querbeet.de/Produkte/Jungpflanzen-Saatgut-und-Erde/ Die Auswahl variiert wöchentlich und, wie so oft gilt hier auch „solange der Vorrat reicht“. Umgekehrt kommen einzelne neue Sorten immer wieder dazu. Schauen Sie entweder öfter im Online-Shop rein oder fragen Sie direkt bei uns nach. Die Jungpflanzen werden von uns übrigens in torffreie Erde getopft. Die Töpfe sind mit der jeweiligen Sortenbeschreibung beschriftet und werden in der Regel einzeln verpackt. 
 
Es ist unser erstes Jahr in dem wir Ihnen die Jungpflanzen auch im Lieferservice anbieten – auf unseren Wochenmärkten hat dies schon eine gewisse Tradition – und wir hoffen, dass es gut von Ihnen genutzt wird. Umgekehrt sind wir gespannt auf Ihre Rückmeldungen. Falls Ihnen für Ihren Garten oder Balkon noch Saatgut für die eigene Anzucht fehlt, schauen Sie gerne im Onlineshop in der Rubrik „Saatgut“ nach. Auch hier haben wir ausschließlich Biosaatgut aus Bingenheim. Zudem bieten wir Ihnen auch torffreie Gartenerde im 15 Liter-Sack an. Sollten Sie nicht zu den glücklichen Garten- oder Balkonbesitzern gehören, brauchen Sie, zumindest was den Genuss des tollen Sommergemüse betrifft, nicht traurig sein, die meisten angebotenen Sorten bauen wir in Steinfurth selbst an und – wenn der Wettergott uns hold bleibt – können wir Ihnen die ersten Früchte bald nach Hause liefern.
 
Mit jungen Pflanzengrüßen aus der Wetterau
 
Ihr Thomas Wolff.
 
02.05.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

was zunächst aussah wie eine schnell wieder versiegende Protestwelle einiger Greta Thunberg-Sympathisanten, breitete sich in rasantem Tempo zu der inzwischen weltweiten „Fridays for Future“-Schülerbewegung aus. Woche für Woche gehen nunmehr seit Monaten hunderttausende Schüler und Schülerinnen statt in die Schule auf die Straße, weil sie nicht länger zusehen wollen, wie ihre Zukunft auf diesem Planeten immer stärker durch den voranschreitenden Klimawandel gefährdet wird. Sie wollen, dass endlich viel mehr und viel schneller auf allen Ebenen gehandelt und nicht nur geredet wird.

"Bioland for Future!"

Auch Bioland, der führende Verband für ökologischen Landbau in Deutschland, dem wir mit Querbeet angehören, unterstützt die Forderungen der Kinder und Jugendlichen für eine wirkungsvolle Klimapolitik. „Genau diese Aufbruchsstimmung, die die Jugend heute auf die Straße bringt, hat uns damals motiviert, unsere Betriebe auf Biolandbau umzustellen“, sagt Gita Sandrock, Betriebsleiterin eines Bioland-Betriebes aus Nordhessen, der bereits vor 44 Jahren auf Biolandbau umgestellt wurde.

Theresia Kübler, Vorstandsmitglied im Jungen Bioland e.V. ergänzt: „Die jungen Menschen sind aufgewacht und machen mit „Fridays for Future“ eindeutig klar, dass politisches Handeln gefragt ist. Wir als gesamte Gesellschaft und die politischen Entscheidungsträger sind gefordert die Leinen los zu machen, endlich unter der Flagge eines aktiven Klimaschutzes zu segeln.“ Dem schließen wir von Querbeet uns voll und ganz an. 

Auch die Landwirtschaft ist am Klimawandel nicht unwesentlich beteiligt. Rund zehn Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen in der EU rechnen Klimaforscher ihr zu. Und hier ist es natürlich in erster Linie die konventionelle, welche die größten Schäden verursacht. Bioland-Präsident Jan Plagge plädierte bei der Bioland-Frühjahrsversammlung dafür, dass die Landwirtschaft in Zukunft gemeinsam mit der Forstwirtschaft zu einer CO2 Senke werden müsse. Eine klimapositive Landwirtschaft solle das weltweite Ziel sein. 

Der ökologische Landbau hat hier zum Glück zahlreiche Werkzeuge an der Hand, mit denen wir einen bedeutenden Beitrag für die Zukunft unserer Kinder und Enkel leisten können und welche wir überall dort, wo es uns möglich ist, auch schon einsetzen. Die Politik muss aber weitere wichtige Weichen legen, insbesondere mit der bevorstehenden Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP). Mit dem milliardenschweren Etat der EU-Agrarpolitik könnte bereits ab 2021 mit einem zukunftssichernden Umbau für mehr Umwelt- und Klimaschutz begonnen werden.

Leider ist unsere Umweltministerin Frau Klöckner bisher immer noch nicht in der Lage, tatkräftig zu handeln. Die Proteste werden und müssen weitergehen, es muss von allen Seiten noch viel mehr Druck auf die Politik gemacht werden, damit endlich etwas passiert. Was wäre zum Beispiel, wenn wir uns den Protesten unserer Kinder anschließen würden, wie es die Bewegung „Parents for Future“ schon vormacht?

Infos dazu finden Sie unter: www.parentsforfuture.de

Man stelle sich nur vor wie es wäre, wenn jeden Freitag weltweit alle Eltern die Arbeit niederlegten, um gemeinsam mit ihren Kindern auf die Straße zu gehen…

Mit biolandforfuture starken Grüßen

Ihr Thomas Wolff

25.04.2019

Bestellfristen- und Lieferzeitänderung wegen Christi Himmelfahrt
in der Woche vom 27.05.- 01.06.2019

Aus­lieferung (normaler­weise) Aus­lieferung (wegen Feiertag)  Bestellung bis:
Mo >> Keine Änderung Fr 12:00 Uhr
Di >> keine Änderung Mo 12:00 Uhr
Mi >> keine Änderung Di 12:00 Uhr
Do >> Freitag Mi 12:00 Uhr
Fr >> Samstag Mi 12:00 Uhr
Sa >> Keine Änderung Mi 12:00 Uhr