" Rettet die Scholle für die KNOLLE!"

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NEWSLETTER FÜR DIE 04. WOCHE

Liebe Kundinnen und Kunden

heute stellen wir Ihnen eine regionale Gemüsekultur mit besonderer Bedeutung und besonderem Nutzen vor: die Topinambur-Knolle. Diese wird von unserem Nachbarn, der Bioland-Rosenschule Ruf, für uns kultiviert. Der Anbau hat für Werner Ruf einen tieferen Hintergrund, denn die Topinambur-Knollen stammen vom einem Acker in Wölfersheim, den REWE mit einem Logistikzentrum überbauen und damit zerstören möchte. Wir berichteten über unsere Aktionen gegen den Bau des Logistikzentrums auf einem der fruchtbarsten Böden und damit wertvollsten Ressourcen bereits im letzten Jahr. 

Gesunde und widerstandsfähige Pflanzen braucht es im Bioanbau. 

Aktive und widerstandsfähige Menschen bewahren die Zukunft. 

 Auch Sie können ein Zeichen setzen und, neben dem Verzehr von Topinambur, die Knolle in Ihren Garten pflanzen. Im kommenden Sommer können dann überall in der Wetterau blühende Topinambur von unserem Widerstand gegen den REWE-Bau zeugen. Pflanzen Sie hierfür die Knolle am besten im Zeitraum März bis September direkt in die Erde. Die Knollen wachsen bevorzugt in fruchtbarem Lehmboden wie in der Wetterau, aber auch auf magererem Boden gedeihen sie, bleiben jedoch kleiner. Man kann die Knollen in beliebige Blumenbeete oder Rabatte zwischen andere Pflanzen eingraben; sie breiten sich rasch aus, sind mehrjährig und winterhart. Auch wenn man die stark verzweigten Knollen erntet, bleiben Anteile davon gerne im Boden zurück. Ein komplettes Entfernen der Knollen ist oft schwierig und führt zu erneutem Wachstum. Auch Ihr Engagement wird damit sichtbar bleiben. 


Was ist die Herkunft der Topinambur-Knolle? Genannt wird sie Helianthus tuberosus, Erdartischocke oder Knollige Sonnenblume. Der verbreitete Name Topinambur findet seinen Ursprung darin, daß die ersten Pflanzen vom Indianerstamm der Topinambus in Nordamerika an französische Seeleute übergeben wurden. Topinambur ist nicht nur eine wohlschmeckende Knolle, die man roh im Salat oder auch als leckeres Gemüse zubereiten kann, sondern sie ist auch ausgesprochen gesund. Die Knolle enthält reichlich Kalzium, Eisen, Vitamin B1, B2 und Inulin. Inulin wird von Darmmikroorganismen abgebaut, wobei es zu einer Vermehrung von körpereigenen Bifido-Bakterien kommt, was zur Darmgesundheit beitragen soll. Im Darm selbst bindet Topinambur Gallensäure, Cholesterin, Triglyceride, Phospholipide und andere freie Fettsäuren und scheidet sie aus.
Diese Wirkstoffe stimulieren das Immunsystem und begünstigen eine natürliche Darmflora. Regelmäßig verzehrt, wirkt Topinambur somit vorbeugend gegen Darmerkrankungen. Pflanzen Sie gerne Topinambur oder nutzen Sie ihn in der Küche – so oder so eingesetzt, ist sie eine kräftigende und widerstandsfördernde Pflanze. 

Seitens der Bauernschaft erheben sich Stimmen auch zu global bäuerlichen Themen. Beigefügt ist zu Ihrer Information ein Aufruf für die am Samstag, den 18.01.2020 in Berlin stattfindende Demo, auf die wir Sie gerne aufmerksam machen möchten.

In diesem Sinne - beste Grüße aus der Wetterau

Ihr
Thomas Wolff

 Liebe Kunden,


mit unserem Regionalangebot steigen wir ins neue Jahr ein und können dabei noch hervorragend auf die reichen Früchte des Vorjahres zurückgreifen. Um Ihnen unser erstes Regionalprodukt in diesem Jahr, unseren Zuckerhut-Salat, näher vorstellen zu können, habe ich nochmal in meinen alten Lehrbüchern aus den 1980-iger Jahren geblättert. Den Namen Zuckerhut trägt diese heimische Salat- und Gemüsevariante durch seine Wuchsform: er bildet tütenförmige, große, feste, gelbgrüne, geschlossene Köpfe, die an einen umgestülpten Hut erinnern. Die Blätter lassen sich prima von außen nach innen ablösen und ist somit eine sehr ergiebige Salatvariante, die sich im Gemüsefach oder in einem Tuch eingewickelt, lange hält. Da es ich beim Zuckerhut um eine Zichorienart handelt – also eng mit dem Endivien verwandt ist – enthält er Bitterstoffe, welche super gesund sind. Die Bitterstoffe wirken sich positiv auf Verdauung und das Blutgefäßsystem aus. 

"Zuckerhut & Möhrensaft – wir bleiben ReBional!"

Wer die Bitterstoffe schätzt aber nicht schmecken will, kann den Zuckerhut etwas entbittern, indem der geschnittene Zuckerhut für 4-5 Minuten in lauwarmes Wasser gelegt wird; länger bitte nicht, sonst gehen zu viele Vitamine verloren. Die Blätter anschließend abtropfen lassen und als Salat zubereiten. Alternativ können Sie den Zuckerhut-Salat auch mit süßlichen Früchten, wie Äpfeln, Birnen, Orangen oder - wer es mag - zusätzlich mit ein paar Bananenscheiben anrichten. Probieren Sie es einfach einmal aus. Auf alle Fälle handelt es sich bei unserem Zuckerhut um eine regionale Salatvariante aus eigenem Anbau von unserem Gemüsehof in Steinfurth.

Nicht weit von Steinfurth entfernt, nämlich aus Nieder-Mörlen, kommt unser neuer „Streuner“ – ein weiteres regionales Produkt, auf das wir stolz sind: 

Unser erster eigener Apfel-Möhrensaft als 100% Direktsaft (Art. 12178)

Unser Direktsaft besteht ausschließlich aus Äpfeln und Möhren. Die frischen Äpfel unseres Naturland Obstbaubetriebs der Familie Reiner und Möhren aus eigener Ernte direkt vom Pappelhof pressen wir für Sie zu einem Direktsaft, der anschließend filtriert und sofort in Flaschen abgefüllt wird. Direkt und naturrein! In dem Saft sind somit keine weiteren Zutaten enthalten und daher ohne Zugabe von Wasser oder Zucker. 

Wer es ganz besonders gesund mag, gibt noch einen Schuss Leinöl mit ins Glas und damit ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, mit deren Unterstützung Sie die Vitamine des Saftes gut aufnehmen können … ein rein natürliches Nahrungsergänzungsmittel – selbst hergestellt. 

Probieren Sie gerne – wir bieten Ihnen aktuell diesen Saft auch zum 3er-Staffelpreis an.

Herzlichst Ihr

Thomas Wolff

09.01.2020

Liebe Kunden,

herzlich willkommen im neuen Jahr 2020, welches allein vom Zahlenspiel schon Besonderes erwarten lässt. Wir möchten uns an dieser Stelle noch bei allen von Ihnen bedanken, welche die Möglichkeit der Bestellung bis direkt vor Weihnachten wahrgenommen haben. So hat sich unser Aufwand, das Wochenende vor den Feiertagen durchzuarbeiten bezahlt gemacht und wir waren in Ihrem Sinne auf dem richtigen Weg. Zudem unseren herzlichen Dank für die vielen Glückwünsche und Grußmeldungen, welche wir zum Jahresende erhalten haben. Auch dies tut uns gut, und wir konnten so noch entspannter in unsere Betriebsferien gehen. Nun richten wir den Blick nach vorn. Traditionell werden in diesen Tagen die ersten Termine in die Kalender eingetragen. Einige haben auch wir zum Notieren für Sie:

"Beste reBIOnale Aussichten für 2020!"

Von Freitag 20. bis Sonntag 22. März sind wir auf der „Land-&Genuss-Messe“ in Frankfurt.

Am Donnerstag 30. April laden wir Sie zum „Grillen in den Mai“ in Kooperation mit unseren Nachbarn von der Bioland-Rosenschule Ruf ein. Es erwartet Sie eine Führung über unseren Gemüsehof in Steinfurth mit anschließendem Grillen.

Von Freitag 5. bis Sonntag 14. Juni findet in diesem Jahr der „Hessentag“ in Bad Vilbel statt, wo wir an allen Tagen mit einem Stand auf der Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ vertreten sein werden.

Am Samstag 8. August laden wir Sie zu einer weiteren Führung auf unseren Gemüsehof nach Steinfurth ein. Wir können Ihnen die Sommerkulturen und die bereits gepflanzten Kulturen, welche für die Herbsternte geplant sind präsentieren.

In diesem Jahr werden wir uns verstärkt auf die Weiterentwicklung unseres Gemüsehofes konzentrieren, da wir nach wie vor unser Ziel der Eigenproduktion von regionalen Biolebensmitteln im Fokus haben. Dazu gehört auch die Einbindung einzelner neuer Kulturen, welche wir auf unserem Hauptsitz am Pappelhof geplant haben. Neue Kooperationen mit regionalen Biokollegen werden wir zudem, wo es sinnvoll erscheint, weiter vertiefen. Alles getreu unserer Philosophie der ReBionalen Erzeugung und Vermarktung.

Um dies von der Planung, Verwaltung bis zur Logistik noch besser in unseren Alltag zu integrieren, bekommen wir ab dem Sommer eine neue Software, welche auch Ihnen einige neue Vorteile in der Bestellabwicklung, Angebots-darstellung etc. bieten wird. Ein weiterer wichtiger Meilenstein, welcher einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf. Genaue Details werden wir Ihnen natürlich zum richtigen Zeitpunkt vorstellen. Von daher bleibt mir für heute nochmals Ihnen alles Gute für dieses Jahr zu wünschen. Gute Gedanken, gute Ziele und einen guten Genuss von möglichst vielem!

Herzlichst Ihr

Thomas Wolff

02.01.2020

Liebe Kunden,

es hat uns auch in diesem Jahr sehr viel Freude bereitet für Sie unterwegs zu sein. 2019 war ein weiteres Jahr der besonderen Herausforderungen und stand, mehr denn je, im Fokus der ökologischen Nachhaltigkeit. Gerade für uns, die wir schon so lange für diese Ziele unterwegs sind, war es ein schönes Erlebnis, die Wachheit der Jugend erleben zu dürfen. Gingen wir bis vor kurzem noch davon aus, dass diese vermeintlich unpolitisch sei, wurden wir jetzt mit „Fridays for Future“ eines besseren belehrt. Sie gaben auch den Impuls für „Farmers for Future“ oder „Entrepreneurs for Future“, welche Querbeet aktiv unterstützt.
Viele Menschen verstehen inzwischen, dass immer nur jammern nichts besser macht. Da hilft es auch nicht, alles auf die Politik zu schieben, der Dialog ist vielmehr wichtig und muss gesucht werden. Hier sehe ich keinen Unterschied zwischen Bio- und konventionellen Bauern. Wenn wir uns eine enkeltaugliche Landwirtschaft wünschen, dann sind wir alle gefordert uns zu bewegen und nach Lösungen zu suchen. Gemeinsam! – für einen langfristigen, zukunftsfähigen Klimaschutz.
 

 

"Bewegte & bewegende Zeiten…"

Sie als die Querbeet-Kunden sind hier wirklich schon prima unterwegs und tragen mit Ihrem Einkauf für das Erreichen dieser Ziele bei. Insgesamt sollten es allerdings noch mehr bewusste Kunden werden. Wenn wir zusammen eine ökologisch nachhaltigere Welt schaffen wollen, dann sollten wir alle Produkte, die wir täglich konsumieren, auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette hinterfragen. Da ist keiner von uns ausgenommen. Auch wir haben dies in 2019 getan und an wichtigen Stellen Änderungen eingeführt. Zum Beispiel beim Thema Verpack-ungseinsparungen oder Tourenoptimierungen. Als nächstes werden wir uns im kommenden Jahr intensiv mit unserer CO²-Bilanz auseinandersetzen. Hier sind wir bereits gut unterwegs, dennoch geht aus unserer Sicht immer noch etwas mehr. Wir halten Sie auf dazu auf dem Laufenden.

Mit unserer diesjährigen Weihnachtsspende wollen wir die türkischen Aprikosenbauern aus dem Rapunzel-Projekt unterstützen, da die Ernte durch schlechte Wetterverhältnisse wie Frost und Regen während der Blütezeit im Frühjahr sehr schlecht ausgefallen ist. Frei nach dem Motto „Lokal handeln & global solidarisch unterwegs sein“

Beachten Sie bitte auf der nächsten Seite unsere Hinweise zu den Bestell- und Lieferzeiten vor Weihnachten. Sie werden feststellen, dass wir keine Mühen scheuen, um Ihnen so zeitnah wie möglich unsere tollen Bioprodukte fast bis unter den Weihnachtsbaum zu liefern. Anschließend verabschieden wir uns in die traditionellen Querbeet-Betriebsferien, welche in diesem Jahr vom 24. Dezember bis zum 5. Januar gehen. 

Im Namen von Frank Deltau sowie dem gesamten Querbeet-Team wünschen wir Ihnen eine köstliche Weihnachtszeit und einen nachhaltigen Start ins neue Jahr!


Ihr Thomas Wolff

12.12.2019