"Gemeinsam unser Saatgut schützen!"

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NEWSLETTER FÜR DIE 09. WOCHE

Liebe Kundinnen und Kunden,

in unserem vorletzten hatten wir den Hinweis für unsere Filmpräsentation „Unser Saatgut“ am 26.2. um 19.30 Uhr im Filmtheater Kurhaus Bad Homburg. Denn wie wichtig es ist, Monsanto & Co. nicht die Macht über unser Saatgut zu geben, zeigt der Film eindrucksvoll, zu dem wir Sie zahlreich erwarten! Im Anschluss an den Film gibt es Raum für Fragen an unsere Anbauer und Vertreter der Bingenheimer Saatgut.

So genannte Hybridzüchtungen sind heutzutage die Regel in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Diese lassen sich nicht nachzüchten und bleiben somit immer im Besitz der Zuchtimperien, welche ihre Macht stetig weiter ausbauen können.

Samenfeste Sorten hingegen, die wir bei uns sowohl auf dem Pappelhof als auch auf dem Gemüsehof bevorzugen, lassen sich jederzeit nachzüchten. Man hat ihre Verbreitung also selbst in der Hand und mit ihr auch viele wertvolle Vorteile. So sind die Pflanzen nicht nur robuster, auch geschmacklich haben ihre Früchte die Nase vorn. Samenfeste Sorten der Bingenheimer Saatgut AG verwenden wir zum Beispiel bei unserem Wurzel- und Fruchtgemüse. 

START: Wie schon seit vielen Jahren, bieten wir unseren Kunden im Frühjahr, rechtzeitig zur Pflanzzeit, ein breites und schönes Samentüten-Sortiment der Bingenheimer Saatgut AG an. Profitieren Sie nicht nur von den vielen Vorzügen dieser erstklassigen Produkte, setzen Sie auch ganz bewusst ein Zeichen gegen die Monopol-Gier der Zuchtriesen in Ihrem Garten.

NEU: Wir freuen uns, Ihnen im Lieferservice ein weiteres attraktives Pflanzangebot machen zu können: Gemüsejungpflanzen aus eigener Bioland-Anzucht von unserem Gemüsehof, die direkt zu Ihnen nach Hause kommen! Natürlich alles samenfeste, bewährte Sorten, die wir selbst anbauen - Kräuter, verschiedene Tomatensorten und Kürbisse! Verkaufsstart ist ab der letzten Aprilwoche.

 BESONDERS: Und zum Schluss noch ein Schmankerl: Wir verschenken 5 Freikarten für unsere Filmvorführung „Unser Saatgut“ am 26.02. im Kino Bad Homburg, mit anschließender Diskussion & Fragerunde. Schreiben Sie uns einfach eine Mail oder rufen Sie uns an. Mit etwas Glück haben Sie dann freien Eintritt zum Film!

 

In Vorfreude auf Film & Frühling,


Ihr Thomas Wolff

Liebe Kundinnen und Kunden,

und weiter geht’s mit einem tollen neuen regionalen Kooperationspartner: der Naturland-Betrieb Hofgut Kapellenhof. Von dort kommt ab sofort ein erstklassiges Bioschaf-Sortiment, mit regionalem Schafjoghurt, Schaffrischkäse und Schaffeta. Zum dritten Mal in Folge haben wir uns regional und Bio weiter für Sie aufgestellt. Querbeet ist also einmal mehr reBIOnal!

"Schafe reBIOnale Sache!"

Der geschichtsträchtige Kapellenhof liegt in der südlichen Wetterau, direkt an der Regionalparkroute „Hohe Straße“, am Rande des Ronneburger Hügellandes. Betriebsleiter Pascal Küthe sagt zu seiner Arbeit: „Wir möchten ermöglichen, dass auch heute noch ein kleinbäuerlicher Betrieb nicht nur eine Familie ernähren kann, sondern dazu beitragen kann, dass viele Menschen gute und nachhaltig erzeugte Lebensmittel wertschätzen.“ 

Wir haben diese alle schon mal für Sie vorgetestet und für sehr gut befunden. Alle Sorten schmecken wirklich vorzüglich und nicht wie viele denken „schafig". Pascal Küthe weiter: „Unser Ziel dabei ist es, dem Gaumen etwas Gutes zu tun, Neues zu entdecken und gleichzeitig das Natürliche zu bewahren. Unsere Käsereiprodukte aus Schafmilch sollen eine schmackhafte, spannende Alternative zum Gewohnten bieten, eine verführerische Antwort auf die industriellen Milchprodukte. Wir wollen ein Stück Natürlichkeit und Reinheit zurückholen. Wir wollen das Echte, das Unverfälschte, ein erstklassiges handwerkliches Premiumprodukt."Urteilen Sie am besten selbst, ob ihm dies gelungen ist. Wir sind gespannt auf Ihre Reaktionen!

Seine Lacaune Schafherde kommt aus einer Züchterkooperative aus der Auvergne in Frankreich. Die robusten Tiere sind optimal an die klimatischen Bedingungen der Wetterau angepasst und haben eine gute Milchleistung. Die Schafe können fast das ganze Jahr über auf den Wiesen um den Stall herum grasen. Nur im Winter bleiben die Tiere im Stall und werden dort mit hochwertigem Futter gefüttert, das auf eigenen Flächen gewonnen wird. Gleich neben dem großzügigen Offenstall gibt es einen modernen Melkstand und eine Käserei, die eine schonende handwerkliche Verarbeitung der Schafmilch unter Einhaltung strenger Hygienerichtlinien ermöglicht. Hier wird die Milch handwerklich zu unterschiedlichen Käsekreationen veredelt. Um eine hohe Produktsicherheit zu gewährleisten, wird die Milch schonend pasteurisiert, weder homogenisiert noch standardisiert. Der Weg hin zu einem guten Käse wird von vielen Faktoren beeinflusst. Am Anfang steht die hohe Qualität der Milch, danach das handwerkliche Geschick des Käsers und die richtige Wahl von Kräutern und Gewürzen, um den Käse zu verfeinern. Am Ende verleiht schließlich der passende Reifeprozess dem Käse ein besonderes Aroma. 

Es freut uns sehr, dass wir immer mehr Produkte von regionalen Bioerzeugern anbieten können. In einer Zeit, in der wir umgeben sind von anonymer Massenware und Pseudobio-Anbietern, zählt es umso mehr diejenigen zu unterstützen, die es mit ihrer Arbeit und ihren Produkten ehrlich meinen. In diesem Sinne…

Lassen Sie es sich reBIOnal und schafig-lecker schmecken!

Ihr Thomas Wolff


 
14.02.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

den Dienstag, 26.Februar um 19.30 Uhr, sollten Sie sich jetzt schon einmal dick im Kalender notieren und freihalten, denn da haben wir ein besonderes Schmankerl für Sie: Im Kino Bad Homburg präsentieren wir Ihnen, gemeinsam mit einigen starken Umweltpartnern, den Film „Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen“.

Querbeet präsentiert: „Unser Saatgut“

Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm ist ein Appell an uns alle, die ursprüngliche Saatgutvielfalt zu schützen, da sonst das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung sein könnte. Denn diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern (so auch wir!), Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt. 

Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immer gleichen Supermarktware abspeisen lassen. Die  weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser kommen im Film eindrucksvoll zu Wort. Ausgezeichnet wurde er mit 18 Festival-Awards und war nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“.


Nach einer Begrüßung durch Hans-Georg Dannert (Umweltforum Frankfurt) und mir haben wir vor allem nach dem Film ausreichend Zeit für Diskussion und Fragen. Dazu stehen Ihnen als direkte Querbeet-Anbauer Rüdiger Preuss vom Pappelhof und Stefan Donike vom Gemüsehof aus Steinfurth Rede und Antwort. Beides versierte und studierte Landwirte bzw. Gemüsebauern und voll im wichtigen Thema Saatgut drin. Auch Vertreter der Bingenheimer Saatgut-AG sind ebenfalls mit von der Partie. Die Diskussionsrunde moderiert Jörg Weber (Ernährungsrat Frankfurt).


Sie als Querbeet-Kunde kommen außerdem in den Genuss eines reduzierten Ticketpreises, der regulär 9 Euro beträgt, für Sie aber nur 8 Euro kostet

(*zzgl. 10% Gebühr bei Onlinekauf). Im Preis inklusive ist ein kleiner Snack des Biocaterers „Lebensdurst“. Die Karten können Sie ab sofort auch online buchen unter: 

www.kino-badhomburg.de. Wenn Sie dort die Zeit 19.30 Uhr beim Film anklicken, öffnet sich das Fenster mit dem Kinosaal. Dort können Sie platzgenau buchen und bei den Preisen den "ermäßigten Preis" mit € 8,- auswählen. Falls Sie Ihre Karten an der Abendkasse erstehen möchten, reicht es dort, wenn Sie Ihren Namen nennen und sagen, dass Sie Querbeet-Kunde sind. Die Kinoadresse ist:


Kurhaus Bad Homburg

Louisenstraße 58

61348 Bad Homburg vor der Höhe

(Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Filmbeginn)


Wir freuen uns auf diesen besonderen Filmabend mit Ihnen!

Ihr Thomas Wolff

07.02.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

immer öfter kam von Ihnen die Nachfrage, ob wir denn nicht auch Lammfleisch anbieten könnten. Dies war in der Vergangenheit ab und an mal der Fall, aber da wir keine verlässliche Quelle hatten, versiegte dies auch immer recht bald. Aber nun gibt es gute Neuigkeiten: Wir sind auf die Suche gegangen und fündig geworden, beim Schafhof Drachenhöhle in Ober-Beerbach (Gemeinde Seeheim-Jugenheim an der Bergstraße).

 

"Wir haben nix zu meckern!"

Vorletzte Woche haben Frank Deltau und ich den Betrieb besucht und waren von den Haltungsbedingungen und vor allem von den aufgeweckten, lebhaften und zugewandten Schafen von Christoph Massoth sehr angetan. Schöne Tiere, unterschiedliche Rassen und ein friedliches Miteinander in der Herde. Sowohl auf der Weide als auch im Stall. Den mystisch anmutenden Namen hat der Hof übrigens schon seit mehreren hundert Jahren als tatsächliche Flurbezeichnung und es ist kein werbewirksamer Marketingeinfall. Wenn im Frühjahr alle Lämmer geboren sind, zählt der Hof ganze 300 Schafe!

Seit dem Jahr 2000 betreibt der Familienbetrieb die stetig wachsende Schafzucht. Dabei ist es ihnen besonders wichtig, dass die Tiere viel Freiraum zur Bewegung und eigenen Futtersuche haben und keine industriellen Futtermittel eingesetzt werden. Von Anfang an legte man hier sehr großen Wert auf eine nachhaltige ökologische Landwirtschaft und einen wertschätzenden Umgang mit Tieren und Natur. Seit vielen Jahren ist der  Betrieb sowohl EU-Bio als auch Bioland-zertifiziert.

Gerne lädt die Familie Massoth Interessierte auch zu sich in die „Drachenhöhle“ ein.

Jedes Jahr gibt es ein Schafschurfest, Whisky-Verkostungen im Schafstall und Konzerte. Aber auch private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder Ausflüge für Senioren- und Kindergartengruppen kann man hier erleben. Insbesondere für Kinder ist der Besuch spannend und lehrreich, denn sie erfahren einen unkomplizierten Kontakt mit Tier und Natur und lernen verantwortungsvoll mit beiden umzugehen. Von Frühling bis Herbst dürfen die Schafe durchgehend auf die Weide – das freut die Tiere und unterstützt  gleichzeitig  den  Naturschutz, denn Schafe sind echte Landschaftsschützer. In Trockenwiesen, Magerrasen, Mooren und Heiden fressen sie die jungen Triebe von Bäumen und Sträuchern und verhindern dadurch die Verbuschung und Verwaldung von wertvollen Kulturlandschaften. Gleichzeitig transportieren Schafe und Ziegen in ihrem Fell Samen und Insekten. So tragen sie zur Arterhaltung und zur Artenvielfalt bei. Schafställe in der ökologischen Haltung sind übrigens ausnahmslos Laufställe, das heißt: Die Tiere sind nicht angebunden, es gibt ausreichend Platz, üppig mit Stroh eingestreute Liegeflächen und einen eigenen Fressplatz für jedes Tier.

Wir werden dieses regionale und besondere Lammfleisch direkt auf dem Schafhof abholen, weshalb Sie es auf dem Weg einer monatlichen Vorbestellaktionen über uns beziehen können. Das hervorragend aromatische Fleisch lässt sich prima einfrieren, sodaß man bei Bedarf jederzeit etwas Köstliches daraus zaubern kann. Start für die Vorbestellung ist bis Donnerstag 7.2. bis12 Uhr und Auslieferung dann ab dem 19. Februar.

Mit schafen Grüßen

Ihr Thomas Wolff

31.01.2019