AUFGEPASST:
Ende Oktober gibt´s einen neuen Shop bei Querbeet!

NewsletterQ

NEWSLETTER FÜR DIE 43. WOCHE

Im Hintergrund laufen die Vorbereitungen bei uns seit Monaten auf Hochtouren. In wenigen Tagen ist es dann soweit - wir stellen unseren Shop und die gesamte ERP- System auf einen neuen Software-Anbieter um!

Dahinter steckt sehr viel Arbeit und es wird uns auch die nächsten Monate noch viel beschäftigen. Wir freuen uns schon sehr darauf Ihnen viele neue Möglichkeiten und Funktionen bieten zu können, die vorher nicht möglich waren!
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Bitte berücksichtigen Sie folgendes bei Ihrer Bestellplanung:
Am Mittwoch, 27. Oktober ist der Querbeet-Shop zwischen 12 – 24 Uhr nicht erreichbar.
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Die folgenden Punkte sind wichtig zu wissen:

• Bitte ändern Sie Ihr Passwort bei der ersten Anmeldung. Der neue Shop hat höhere Sicherheitsanforderungen an das Passwort. Sie bekommen bei der ersten Anmeldung einen Link zugesendet mit dem Sie Ihr Passwort ändern können.

• Am Samstag und Sonntag (30. - 31. Oktober) sind wir von 10 – 16 Uhr zusätzlich telefonisch erreichbar. Ab Montag 1. November sind wir mit mehr Mitarbeit*innen verstärkt telefonisch erreichbar, um auf mögliche Fragen von Ihnen schnell eingehen zu können!

• Unsere Fahrer werden mit einer DriverApp ausliefern, dadurch erhalten Sie, sobald Ihre Kiste am zuvor festgelegten Platz abgestellt wurde, eine Abstellbenachrichtigung.

• Den Newsletter erhalten Sie im neuen Gewand: es wird keine Obst- & Gemüseliste mehr geben, der postalische Versand wird ebenso eingestellt. Sie können aus der Newsletter-Mail direkt auf die Angebote der Woche im Shop kommen.     

• Alle Kund*innen erhalten einen Tag vor der Auslieferung eine aktualisierte Bestellbestätigung mit möglichen Fehlmengen und ggf. ausgetauschten Produkten.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, wenn am Anfang, gerade in der Woche der Umstellung, nicht alles reibungslos funktioniert - wir geben alles, dass Sie Ihre Bestellung pünktlich erhalten.


„Vom Handeln und Schenken...“


Da die Zeit in dieser wichtigen Sache drängt, möchten wir Ihr Interesse im ersten Teil des Newsletters auf ein besonderes Anliegen lenken: Die Europäische Kommission will das EU-Gentechnikrecht ändern, um einige der neuen Gentechnikpflanzen (z.B. mit CRISPR/Cas entwickelt) von den strengen Zulassungsverfahren auszunehmen. Alle gentechnisch veränderten Organismen bergen jedoch Risiken, über die wir noch viel zu wenig wissen.

Mit Ihrer Stimme können Sie jetzt noch schnell handeln und gemeinsam mit uns fordern, dass solche Pflanzen grundsätzlich auf ihre Gesundheits- und Umweltrisiken hin untersucht werden und einem Zulassungsverfahren unterliegen. Nach der Zulassung müssten sie dann entsprechend gekennzeichnet und rückverfolgbar sein. Dies entspricht dem in der EU geltenden und bewährten Vorsorgeprinzip. Bis Freitag, den 22. Oktober haben alle Europäer*innen die Möglichkeit, ihr Statement direkt an die EU-Kommission abzugeben. Beteiligen Sie sich und setzen Sie gemeinsam mit uns ein Zeichen gegen Gentechnik! Damit in Zukunft keine gentechnisch veränderten Pflanzen ohne Prüfung und Kennzeichnung auf unseren Feldern und Tellern landen. Hier können Sie direkt Ihr Votum machen:

https://www.abl-ev.de/initiativen/eu-konsultation/



Absolut gentechnikfrei und 100 Prozent köstlich sind unsere schönen neuen Geschenkboxen von Terra Famiglia, die wir ab sofort für Sie im Angebot haben. Es gibt sie in drei verschiedenen Größen - L, M, S - und jede der Boxen beinhaltet kulinarische Biogrüße aus Bella Italia. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was Sie entweder sich selbst oder aber lieben Menschen schenken können, zum Beispiel auch auf dem Gabentisch:

Die Geschenkbox L Terra Famiglia (Art. 13086) beinhaltet...

- Olivenöl Coriolanum von Minisci
- Pasta Calamarata von Fior di Campo
- Oliven entsteint in Extra Vergine Olivenöl von La Macina Ligure
- Gegrillte Artischocken in Ex. V. Olivenöl von Antica Enotria
- Datterinotomatenpassata von PrimaBio
- Pesto Genovese von La Macina Ligure

Unser erstes Vorbestellfenster dafür läuft noch bis zum 27.10.21. Die Auslieferung der Boxen erfolgt dann in der KW 45, also ab dem 8.11.21. Gönnen Sie sich diese delikaten Souvenirs aus dem Land, wo die Zitronen blühen!

Mit freudigen und erwartungsfrohen Grüßen vom Pappelhof,

Ihr Thomas Wolff & das gesamte Querbeet-Team.

NEWSLETTER FÜR DIE 42. WOCHE

Liebe Kund*innen,

pünktlich zum Erntedank können wir Ihnen eine bunte und genussvolle Vielfalt von KÜRBISSEN aus eigener Ernte anbieten.

 Kürbispracht zum Erntedank.

Aus Anbausicht war es ein hervorragendes Kürbisjahr: immer wenn wir Wasser gebraucht haben, hat es geregnet, und so sind wir hier ohne zusätzliche Beregnung ausgekommen. Jetzt zum Erntezeitpunkt war es wieder trocken und wir konnten – dank vieler helfender Hände – die Kürbisse einsammeln und in unseren Holz-Großkisten ins Lager bringen. Bevor sie ins endgültige Winterlager kommen, stehen sie schön luftig bei uns unter einem Vordach, alles was gut vorgetrocknet ist, wandert weiter ins Lager. Dort wurden sie die letzten zwei Wochen getrocknet, teils mit natürlicher Sonnenwärme von bis zu 21°C und teils mit zusätzlicher mechanischer Belüftung.

Die gute Trocknung nach der Ernte ist besonders bei einzelnen Hokkaido-Sorten wichtig, da diese nicht komplett ausgereift sind, wir sie aber dennoch lange in den Winter rein lagern und Ihnen anbieten wollen. Wie die Reifung vorangeht, darüber wacht das geschulte Auge unseres Gärtnermeisters. Das Lager ist prall gefüllt und dennoch liegen einzelne Sorten von späteren Aussaaten auf dem Feld. Wir hoffen noch auf ein paar goldene sonnige Oktobertage, damit diese Früchte abreifen. Solange die frühen Bodenfröste ausbleiben, sollte dies gut möglich sein. 

Spannend wird auch das Thema Mäuse, denn die finden die Kürbisse ebenfalls sehr schmackhaft. Mäusegift kommt bei uns nicht in Frage, wir versuchen gerade unterschiedliche Fallenvarianten und hoffen, dass nicht allzu viele Nager ihre Zuflucht im Kürbislager suchen.

Wie Sie unserem Angebot entnehmen können, bieten wir Ihnen den HOKKAIDO in klassisch orange und in dunkelgrün mit ebenfalls orangem Fruchtfleisch an. Feinschmecker sagen, und das kann ich bestätigen, dass der grüne Hokkaido noch intensiver schmeckt. Der BUTTERNUT ist eine edle Variante mit schön cremigem Fruchtfleisch, ganz anders als der SPAGHETTI-Kürbis , bei dem das Fruchtfleisch nach dem Kochen oder Backen buchstäblich in Spaghettistreifen zerfällt. Und dann haben wir ab sofort auch den HALLOWEEN-Kürbis mit dabei. Wie der Name schon sagt, ideal für die Maskenschnitzerei. Er kann aber auch sehr gut in eine köstliche Kürbissuppe verwandelt werden. Der Halloween-Kürbis bringt es bei uns auf satte 4-6kg! Es ist angerichtet – der Ernte sei Dank!

Herbstliche Grüße aus der Wetterau,

Ihr

Thomas Wolff.

PS.: Bitte beachten Sie auch unsere Lammfleisch-Vorbestellaktion. Vorbestellen bis MI 20.10, Auslieferung ab DI 02.11.21.

14.10.2021

NEWSLETTER FÜR DIE 41. WOCHE

Liebe Kund*innen,

diese Woche haben wir ein besonderes kulinarisches Angebot für Sie an Land gezogen: Die Marsberger Auenforellen von Oliver Hecht, frisch für Sie gefischt und Naturland-zertifiziert. 

 Frische Forellen in Sicht!

Auch wenn Oliver Hecht einem anderen Fisch seinen Namen verdankt, hat er sich dennoch voll und ganz der Forelle und ihrer Zucht nach den strengen Naturlandrichtlinien verschrieben. Auf seinem Hof am Diemelsee im Sauerland betreibt er seit 2009 mehrere Teichanlagen mit Fischen, die in exzellentem Diemelwasser aufgezogen werden. Sauberes und sauerstoffreiches Wasser ist enorm wichtig für das gesunde Heranwachsen der Fische. Im eigenen Räucherofen werden die Fische auch noch veredelt, so dass Oliver Hecht uns nun Regenbogenforelle frisch und geräuchert sowie kaltgeräucherte Lachsforelle anbieten kann.  

Einige von Ihnen fragen sich vielleicht, was das Besondere an Biofisch ist. 
Er stammt, im Gegensatz zum nachhaltig gefangenen Wildfisch, aus ökologischer Aquakultur. Diese wurde von dem Öko-Landbau-Verband Naturland wesentlich mitgeprägt und folgt nachstehenden Prinzipien:

- Sorgfältige Auswahl der Standorte für die Anlagen, einschließlich Schutz der umliegenden Ökosysteme
- Tiergerechte Besatzdichten
- Vermeidung von Konflikten mit anderen Ressourcennutzern wie Fischern
- Kein Einsatz von Chemie und gentechnisch veränderten Organismen
- Verwendung natürlicher Heilmittel, Anwendung natürlicher Behandlungsmethoden
- Pflanzliche Futtermittel aus der Ökolandwirtschaft
- Keine Fischerei zur Futtermittelerzeugung: das verfütterte Fischmehl und -öl sind ohnehin anfallende Nebenerzeugnisse aus der Verarbeitung von Bio-Speisefischen

Die herrlichen Marsberger Auenforellen von Oliver Hecht haben wir in folgender Auswahl für Sie: Frische ganze Forellen, geräucherte Forellen und Lachsforellenfilet. Ebenso Räucherforellenfilet mit und ohne Pfeffer. 
Bestellen können Sie bis zum 13.10. um 12 Uhr, die Auslieferung startet in der KW 43, also ab dem 25.10.2021.

Denken Sie bitte auch an die Änderung bzw. Pause für Ihre Abo-Bestellung während der aktuell bevorstehenden Ferienzeit. Vielen Dank!

Mit forellenfrischen Grüßen

Ihr Thomas Wolff

PS: Nicht zu vergessen unsere Geflügel-Vorbestellaktion vom Bioland-Hof Schäfer!
Vorbestellen bis MI 13.10., Auslieferung ab MO 18.10.21.

 

07.10.2021

NEWSLETTER FÜR DIE 40. WOCHE

Liebe Kund*innen,

extreme Hitze und unberechenbare Niederschläge machen den Ackerbau in Zeiten des Klimawandels zu einer echten Herausforderung. Die Uni Gießen führt zusammen mit regionalen Ackerbauern, darunter auch unserem Pappelhof, ein Mulchprojekt durch, um dem etwas entgegenzusetzen. In der  Wetterauer Zeitung vom 28.07.2021 berichtete Sophie Mar darüber. Wir haben Teile des Artikels in diesem Newsletter für Sie zusammengefasst. 

 Mulchen fürs Klima.

Auf dem Versuchsacker sät Querbeet-Anbauer Götz Wollinsky im September eine Schicht aus gehäckseltem Mulch, Inkarnatklee, Zottelwicke und besonders langem Roggen. Anschließend wird die Mischung direkt vor Ort zu Mulch verarbeitet und Götz baut dann dort folgendes Gemüse an: Kürbis, Weißkohl, Zuckermais und Sellerie. Das Pflanzen ist nicht aufwendiger, aber das Mulchen macht deutlich mehr Arbeit: „Ganz ohne Bewässerung ging es bei der Hitze in den letzten Jahren trotz Mulch nicht. Doch man braucht auf jeden Fall weniger Wasser. Dieses Jahr mussten wir bis auf das Angießen nach dem Pflanzen noch gar nicht wässern.“, berichtete Götz im Interview. 

Bryan Dix von der Uni Gießen begleitet die Mulchversuche auf Ackerflächen des Pappelhofs und des Hofs Obersteinberg sowie auf Feldern in Buseck, Wettenberg und Braunfels. Zum Vergleich werden die Gemüsearten auf einem Kontrollfeld in Gießen ohne Mulch angebaut. Durch das Mulchen erzielten die Landwirte beim Hokkaidokürbis 39 Prozent mehr Ertrag als auf der Kontrollfläche. Außerdem beobachtete man dort in den trockenen Monaten eine signifikant höhere Bodenfeuchtigkeit. Auf Versuchsfeldern ohne Mulch, die nicht bewässert wurden, habe man aufgrund der Sommerhitze überhaupt keinen Ertrag erzielen können, so der Agrarwissenschaftler. »Der Mulch schützt den Boden vor Wasserverlusten«, sagte Dix. Die Schicht führe außerdem zu einer langsameren Bodenerwärmung und könne so dauerhaft geringere Humusabbauraten durch Bodenorganismen hervorrufen. Dies trage zu einer Verbesserung der Ackerfläche bei, die bei schweren Regenfällen mehr Wasser aufnehmen könne. 

Ein erfreulicher Nebeneffekt: das Gemüse bleibt von Schädlingen weitgehend verschont, weil die Mulchschicht Käfern und Spinnen, die Schädlinge fressen, ein Habitat bietet. Kürbis, Weisskohl, Zuckermais und Sellerie aus dem Mulchprojekt ernten wir inzwischen. Wir sind also nicht ganz wehrlos im Umgang mit den Klimaveränderungen, müssen aber noch vieles lernen und ausprobieren!

Mit klimakonstruktiven Grüßen

Ihr Thomas Wolff

PS: Unser Vorbestellaktion für das tolle Wiesen-Rindfleisch vom Sonnenhof: Bestellung bis 6.10. und Auslieferung ab 11.10.

 

 
30.09.2021