"Grillen mit gutem Gewissen"

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NEWSLETTER FÜR DIE 22. WOCHE

Liebe Kundinnen und Kunden,

laut Wetterbericht soll das Thermometer ab Mitte nächster Woche wieder die 25°-Marke erreichen. Dies wird besonders die Grillfreunde unter Ihnen freuen. Und noch einen gute Nachricht: Im Querbeet-Onlineshop bekommen Sie das Rundum-glücklich-Paket für ein gelungenes Grillwochenende. 

Vom perfekten, nachhaltig produzierten Equipment, wie Grillzange, Grillschürze oder Grillhandschuhe (beides aus Biobaumwolle!) bis zu den ökologisch korrekten Grillanzündern und Grillbriketts. Was sie gerne „auf den Grill schmeissen“ möchten, ist natürlich Geschmack- bzw. Überzeugungssache. Auch hier werden Sie bei uns in jede Richtung fündig. Von klassischen Fleischspezialitäten, wie Grillfackeln und Schaschlikspieße aus Bioschweinefleisch bis zu Bratwürsten und marinierten Rindersteaks. In der KW 23 wird es auch wieder eine Vorbestellaktion für das hervorragende regionale Rindfleisch-Angebot vom Sonnenhof aus Schotten für Sie geben! 

Wer’s lieber vegetarisch oder vegan mag, für den haben wir z.B. indischen Paneer-Grillkäse, Ziegen-Grillkäse, Veggie-Bratwürste oder den Veganen Brat-Mix Wheaty im Angebot. Und natürlich tolles Bio-Grillgemüse „querbeet“ - von saftigen Paprika, Tomaten und Auberginen, bis aromatischen Pilzen, Kartoffeln und knackigen Salaten. Nicht zu vergessen eine große Auswahl an Grillsaucen, Gewürzen und feinen Kräutern.

Geben Sie im Onlineshop einfach „Grill“ in der Suchmaske ein, und wählen Sie ganz nach gusto aus.

Wir möchten aber auch das sensible Thema Holzkohle ansprechen, denn in fast jeder zweiten herkömmlichen Grillkohle steckt kostbares Tropenholz. Umweltfreundlicher grillen lässt sich mit Olivenkernen und Co. oder mit biozertifizierter Holzkohle aus heimischen Wäldern. Erstere haben wir schon seit einigen Jahren von der Firma Olio für Sie im Grillsortiment. Und unsere Naturland zertifizierte Bioholzkohle von Nero stammt aus ökologischer Forstwirtschaft. Das Augsburger Start-up hat 2018 die erste biozertifizierte Grillkohle auf den Markt gebracht. Ganz ohne Holzkohle grillen lässt es sich aber mit einem Elektro- oder Gasgrill.

Die Deutschen sind ganz heiß aufs Grillen und verfeuern jährlich rund 250.000 Tonnen Holzkohle! Die stammt vor allem aus Polen, Paraguay, Nigeria und der Ukraine. Die Umweltorganisation WWF hat 36 Grillkohlen auf ihre Holzart und Herkunft analysiert. Das traurige Ergebnis: 61 Prozent der getesteten Produkte sind risikobehaftet, weil sie zum Beispiel aus Regionen mit einem umfangreichen illegalen Holzeinschlag stammen oder die verwendeten Hölzer falsch deklariert wurden. Und, wie oben schon erwähnt, muss in vielen Fällen der Regenwald dran glauben. Verhindern auch Sie, dass dieses kostbare Gut auf dem heimischen Grill verheizt wird. Schließlich hängt das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten zu einem wesentlichen Teil auch vom Zustand des tropischen Regenwaldes ab. In diesem Sinne:

Mit gewissenhaften Grillgrüßen

Ihr Thomas Wolff

Liebe Kunden,

in den letzten Tagen spürbar und auch nach dem Kalender sind die „Eisheiligen“ vorbei, und die reichhaltige Ernte aus dem Freiland kann beginnen. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, die Freude mit Ihnen teilen zu können.

"Die SALAT-Saison ist eröffnet!"

Die ersten Aussaaten auf unserem Gemüsehof in Steinfurth liegen schon einige Wochen zurück, und seit Mitte März konnten wir im Freiland die ersten Pflanzungen vornehmen. Dies immer mit einem gewissen Risiko, denn ganz besonders draußen sind wir auf das Wetter angewiesen. Zu kalte Temperaturen können in nur einer Nacht alle Vorarbeiten vernichten. Daher schützen wir die Kulturen mit sogenannten Vliesfolien. Es ist alles gut gegangen, und jetzt fängt die Ernte im Wonnemonat Mai an. Besonders unsere eigenen SALATE können wir Ihnen aktuell sehr empfehlen. Egal ob Kopfsalat, Eichblatt oder Batavia-Salate – sie sind alle toll und prächtig heran gewachsen. Bilder von unseren Salatfeldern und viele weitere aktuelle Aufnahmen vom Geschehen auf dem Gemüsehof und Pappelhof, finden Sie regelmäßig auf unserer Facebookseite und auf Instagram.

Salate sind immer ein Vitalgenuss. Besonders jetzt im Frühjahr macht es richtig Spaß, sie erntefrisch und knackig in der Küche zu genießen. Da der Kopfsalat in den letzten Jahren leider an Beliebtheit verloren hat, möchten wir ihn gerne noch einmal preisen. Schon bei unseren Groß- und Urgroßmüttern gab es neben der Hauptmahlzeit noch einen angemachten Kopfsalat dazu. Auch wenn dieser naturgemäß viel Wasser enthält, versorgt er uns mit einer Menge gesunder Ballaststoffe. Sie helfen dem trägen Darm auf die Sprünge und beseitigen Gift- und Fettstoffe gleich mit. Für Sie als Biokonsument wahrscheinlich nichts Neues, dennoch für uns erwähnenswert ist die Tatsache, dass ein zu stark chemisch gedüngter Salat sehr viel Nitrat anreichert. Dieses wird im Körper zu Nitrit abgebaut und bildet dann, in Verbindung mit Aminosäuren, gefährliche Nitrosamine. Der Kauf von Salaten aus ökologischem Anbau ist also eine nachhaltige Empfehlung, da hier nur eine bedarfsgerechte organische Düngung angewandt wird. In allen Vergleichsuntersuchungen scheidet der Ökolandbau bei den Nitratwerten im Salat positiv ab.

Also eher Roter oder Grüner Blattsalat? Eine Frage, die uns immer wieder gestellt wird. Neben der schönen Optik in der Mischung, unterscheiden sich rote und grüne Salate in ihrem Karotengehalt, welcher den roten bzw. bräunlichen Salaten ihre Farbe verleiht. Während Karotene vor zellschädigenden Substanzen wie den freien Radikalen schützen sollen, trumpfen die Grünen mit einem Plus an Magnesium, welches bei der Nervenreizübertragung vor allem im Muskelgewebe eine Schlüsselrolle spielt. Es ist also keine Frage von entweder/oder: beide sind ein durch und durch gesunder Genuss!

Sonnige Grüße aus dem Wetterau-Freiland

Ihr Thomas Wolff

16.05.2019

Liebe Kunden,

auch wenn es aktuell nicht nach viel Regen oder gar Hochwasser ausschaut, ist das Thema Wasser und Wasserhaushalt ein für uns, besonders im Anbau, wichtiges Thema. Mit den zu erwartenden Klimaveränderungen ist zu befürchten, dass die Hochwassergefährdung durch regionale Starkregenereignisse weiter zunehmen wird. 

 

"Ökolandbau ist (Hoch-) Wasserschutz"

Für einen guten Wasserhaushalt sind funktionierende Böden wesentlich, denn ein gutes Bodengefüge kann Niederschlagsmengen rasch aufnehmen, speichern und später, nach Bedarf, den Pflanzen zur Verfügung stellen. Durch den immer noch zu hohen Flächenverbrauch für urbane Besiedelung und Verkehr, werden Ökosystemleistungen wie die Wasserspeicherfähigkeit markant reduziert. Beim Stichwort „Versiegelung“ erinnern wir gerne an den noch nötigen Widerstand gegen das Rewe-Logistikzentrum, welches in unserer Nachbarschaft auf über 300.000 qm gebaut werden soll. Beteiligen Sie sich gern an der Online-Petition unter: https://www.openpetition.de/petition/online/beste-boeden-brauchen-schutz

Zurück zum Boden selbst: Bereits vor 20 Jahren wurde in einer vergleichenden Metastudie belegt, dass der Ökolandbau als präventive Hochwasserschutz-maßnahme zu sehen ist. Im Vergleich zu konventionellen Betrieben, wurden in Biobetrieben mehr als doppelt so hohe Versickerungsraten bestimmt. Auch durch den hohen Anteil an Regenwürmern, welche das Bodengefüge verbessern. 

Für den Grundwasserschutz ist der Ökolandbau die Lösung vieler Probleme. An vielen Orten sind die Messergebnisse zur Nitratbelastung des Grundwasser unter landwirtschaftlich genutzten Flächen eine Katastrophe. Die Reinigung des Grundwassers kostet unserer Volkswirtschaft erhebliche Summen. Dass die schwindenden Wasservorräte auch zu höheren Wasserpreisen führen, wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Leider werden die enormen Folgekosten der intensiven konventionellen Wirtschaftsweise, mit dem hohem Einsatz von Stickstoff und Pflanzenschutzmitteln sowie der Intensivtierhaltung von uns allen zu tragen sein. Warum also Vorschläge zur ökologischen Bewirtschaftung von noch mehr Flächen und besonders den Flächen von Wasserschutz- und Einzugsgebieten politisch keine breitere Zustimmung finden, bleibt für uns ein großes Fragezeichen.

In Großstädten wie Dortmund, München oder Leipzig gibt es bereits Vorreiter beim Grund- und Trinkwasserschutz durch den ökologischen Landbau. Dort werden seit vielen Jahren Haupterwerbs-Landwirte motiviert, auf ökologischen Landbau umzustellen. Die Stadtwerke Leipzig haben bereits 1992 den Kern ihres Wasserschutzgebietes auf Ökolandbau umgestellt. Bleibt abzuwarten, wann dies hier bei uns in Rhein-Main endlich vollzogen wird.

Sauber fließende Grüße aus der Wetterau

Ihr Thomas Wolff

09.05.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

alles neu macht der Mai! Ab sofort können wir Ihnen eine im eigenen Anbau erprobte Auswahl von Fruchtgemüse-Jungpflanzen auch im Lieferservice anbieten. Von verschiedenen Tomatensorten und Paprika haben wir eine tolle Auswahl für Sie vorgezogen. Es sind in der Regel Sorten, die Sie natürlich im Garten, aber auch auf der Terrasse oder im Balkonkasten vor dem Fenster kultivieren können. Zum Beispiel die halbwüchsige Balkontomate Bogus Fruchta, eine schöne und fruchtig schmeckende Fensterdekoration. 

"Grünes Glück für zu Hause."

 Ein wirksamer und wohltuender Nebeneffekt: Der intensive Tomaten-Geruch vertreibt fast alle lästigen Insekten, besonders Mücken! Einzelne Tomatenpflanzen auf der Terrasse wirken dabei intensiver, als im Garten verteilte. Um die Wirkung der Tomatenpflanze auch im Schlafzimmer zu nutzen, pflücken Sie die Blätter vom Tomatenstrauch, schneiden Sie sie klein und stellen Sie einen Tomatenblatt-Teller auf den Nachttisch. So einfach hat das Schwirren von Mücken im Ohr beim Einschlafen und das damit verbundene Stechen ein Ende.

Das Saatgut stammt von unseren Nachbarn der Bingenheimer Saatgut AG. Die Aussaat und Anzucht erfolgt bei uns auf dem Steinfurther Gemüsehof. Unser Jungpflanzenspezialist und Betriebsleiter Stefan Donike hat die besten samenechten Sorten für Sie ausgesucht. Samenecht bedeutet, dass der eigene Nachbau möglich ist. Keine Hybrid-Sorten, Patente, Gen- oder Biotechnologien sind hier im Spiel. Jede einzelne Sorte ist in unserem Onlineshop detailliert beschrieben: www.querbeet.de/Produkte/Jungpflanzen-Saatgut-und-Erde/ Die Auswahl variiert wöchentlich und, wie so oft gilt hier auch „solange der Vorrat reicht“. Umgekehrt kommen einzelne neue Sorten immer wieder dazu. Schauen Sie entweder öfter im Online-Shop rein oder fragen Sie direkt bei uns nach. Die Jungpflanzen werden von uns übrigens in torffreie Erde getopft. Die Töpfe sind mit der jeweiligen Sortenbeschreibung beschriftet und werden in der Regel einzeln verpackt. 
 
Es ist unser erstes Jahr in dem wir Ihnen die Jungpflanzen auch im Lieferservice anbieten – auf unseren Wochenmärkten hat dies schon eine gewisse Tradition – und wir hoffen, dass es gut von Ihnen genutzt wird. Umgekehrt sind wir gespannt auf Ihre Rückmeldungen. Falls Ihnen für Ihren Garten oder Balkon noch Saatgut für die eigene Anzucht fehlt, schauen Sie gerne im Onlineshop in der Rubrik „Saatgut“ nach. Auch hier haben wir ausschließlich Biosaatgut aus Bingenheim. Zudem bieten wir Ihnen auch torffreie Gartenerde im 15 Liter-Sack an. Sollten Sie nicht zu den glücklichen Garten- oder Balkonbesitzern gehören, brauchen Sie, zumindest was den Genuss des tollen Sommergemüse betrifft, nicht traurig sein, die meisten angebotenen Sorten bauen wir in Steinfurth selbst an und – wenn der Wettergott uns hold bleibt – können wir Ihnen die ersten Früchte bald nach Hause liefern.
 
Mit jungen Pflanzengrüßen aus der Wetterau
 
Ihr Thomas Wolff.
 
02.05.2019

Bestellfristen- und Lieferzeitänderung wegen Christi Himmelfahrt
in der Woche vom 27.05.- 01.06.2019

Aus­lieferung (normaler­weise) Aus­lieferung (wegen Feiertag)  Bestellung bis:
Mo >> Keine Änderung Fr 12:00 Uhr
Di >> keine Änderung Mo 12:00 Uhr
Mi >> keine Änderung Di 12:00 Uhr
Do >> Freitag Mi 12:00 Uhr
Fr >> Samstag Mi 12:00 Uhr
Sa >> Keine Änderung Mi 12:00 Uhr