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Mangold -eigene Ernte
Angebot 13.07.19 - 27.07.19

Mangold -eigene Ernte (Art. 101)

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Beschreibung

+++eigene Ernte Steinfurth+++
Noch bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zählte Mangold zu der Deutschen liebsten Gemüsen. Doch als der Spinat, botanisch ein Verwandter, aus dem arabischen Raum eingeführt wurde, wendete sich das Blatt langsam. Das endgültige Nachsehen hatte der Mangold, nachdem die Wissenschaft nicht müde wurde, den hohen Eisengehalt des Spinat zu rühmen - der freilich so rühmlich gar nicht war: Als ein Schweizer Physiologe vor der Jahrhundertwende den Eisengehalt des Spinats analysierte, basierten seine Untersuchungen auf getrocknetem Spinat, eine Tatsache, die die Wissenschaftler danach viele Jahrzehnte lang tunlichst übersahen. Da aber frischer Spinat 90 Prozent Wasser erhält, stand so beim Eisengehalt (der zwischen 40 und 60 mg. pro Kilo liegt) eine Null zuviel vor dem Komma - und Generationen von Kindern waren verdammt, um ihrer vermeintlichen Gesundheit willen Spinat in sich hineinzustopfen. So verschwand der Mangold in der kulinarischen Versenkung. Völlig zu unrecht, denn seine Inhaltsstoffe, so die Italiener - die ihm, wie die Franzosen, stets die Treue hielten - ersetzen nicht nur eine halbe Apotheke, sondern im Geschmack kann er durchaus mit dem Spinat konkurrieren, er ist etwas würziger und nussiger. Mangold gehört zur Familie der Rüben, doch werden von ihm nicht die Knollen, sondern Blätter und Stengel zubereitet. Da sich Sand und Erde gerne zwischen den unteren Blattrippen festsetzen, ist Mangold, nachdem die Blätter vom Wurzelansatz geschnitten sind, mehrmals und gründlich zu waschen. Danach werden die Blätter von den Stielen geschnitten, da letztere eine um ca. 3 Minuten längere Garzeit haben. Gedünstete Stiele (gekocht werden sollte Mangold nach Möglichkeit nicht, weil sein recht hoher Gehalt an Vitamin C sonst schnell ausgeschwemmt wird) oxidieren durch den Kontakt mit Luft, sie werden bräunlich und glasig, sollten daher schnellstmöglich weiterverarbeitet werden. Säure, die sich ausgeprochen gut zum Mangold macht, darf erst nach Ende des Garprozesses beigegeben werden, ansonsten färben sich die grünen Blätter unansehnlich braun. Neben dem «Blattmangold» mit schmalen Stielen und dem «Stielmangold» mit entsprechend schmaleren Blättern findet sich immer häufiger eine weitere Züchtung mit roten Stielen und Blattrippen im Sortiment.
D-SteinfurthBioland e.V. Deutschland eigene Ernte
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Quelle: Hersteller, Querbeet - alle Angaben ohne Gewähr

*Alle Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer, zuzüglich der Service- und Versandkosten

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