Info Zuckermais



Zutaten:

Bis vor einigen Jahren kannten die meisten von uns Mais nur als Viehfutter und wer davon einmal etwas probierte oder kochte, war alles andere als begeistert Ein Wunder, denn zwischen Futtermais und Zuckermais bestehen erhebliche Unterschiede. Mais wurde schon 3000 v. Chr. in seiner Heimat, im südlichen Mexiko, angebaut und spielt heute in der Landwirtschaft der Welt als eine der wichtigsten Futterpflanzen eine höchst bedeutende Rolle. Zuckermais jedoch gibt es erst seit Mitte des vorigen Jahrhunderts; entstanden ist er vermutlich als eine Mutation (eine Veränderung des Erbgutes, die durch Umweltbedingungen herbeigeführt wird) des Futtermaises. Von diesem Unterscheidet er sich durch frühere Reife, kleinere Kolben und zartere, angenehm schmeckende, zuckerreiche Körner.

Frischer Zuckermais ist eines der gehaltvollsten Gemüse und gilt auch als Diätnahrungsmittel. Die Körner enthalten in bestausgewogener Dosierung neben 72 % Wasser Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Spuren von Natrium, Provitamin A, die Vitamine B1, B2, B3, B6 und Vitamin C. Der ernährungsphysiologische Wert des Zuckermaises ist mit dem der Erbsen vergleichbar. Der Gehalt an Zucker ist kurz nach der Ernte am höchsten und nimmt dann mehr oder weniger rasch ab, da der Zucker in Stärke verwandelt wird. Deshalb sollten Sie den Mais nicht zu lange lagern, sondern möglichst rasch verbrauchen.

Zuckermaiskörner können roh gegessen werden, üblicher jedoch ist, sie zu kochen, zu dünsten oder zu grillen. Zunächst werden die Hüllblätter und die Fäden entfernt, die Kolbenspitze und das Kolbenende abgeschnitten und die Kolben in fließendem Wasser gewaschen. Sodann werden die Körner mit einem Messer abgestreift, oder der ganze Kolben wird weiter aufbereitet. Besonders beliebt ist, ihn in Salzwasser zu kochen (ca. 10 ? 15 Minuten) oder ihn, in Alufolie eingewickelt oder mit Butter bestrichen, über dem Holzkohlegrill zu garen und die Körner vom Kolben abzuknabbern.

Ein Tip: Die Kolben nicht in Salzwasser kochen, sondern dem Kochwasser ein wenig Zucker beigeben und erst nach dem Kochen salzen, weil sonst die Schalen leicht hart werden.

Die vom Kolben gelösten Körner können mit Rahm, Butter, Salz, Pfeffer und Petersilie angerichtet oder zusammen mit gehackten Schalotten in wenig Fett und Flüssigkeit angedünstet werden, lassen sich aber auch mit Bohnen, Karotten, grünen Erbsen, Paprikaschoten usw. zu schmackhaftem, buntem Mischgemüse verarbeiten. Kolben und Körner lassen sich auch gut tiefgefrieren; die Kolben knapp 10 Minuten in kochendes Wasser legen (blanchieren), abtropfen lassen und einfrieren. So sind die Kolben bzw. Körner rund 8 Monate haltbar. Beim Popcorn-Mais handelt es sich übrigens um eine spezielle Sorten!



Zubereitung:



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