"Wie der Pappelhof zum Grünspargel kam ..."

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NEWSLETTER FÜR DIE 21. WOCHE

Liebe Kundinnen und Kunden,

bevor das erste Mal im Jahre 1996 Grünspargel auf dem Pappelhof angepflanzt wurde, gab es von der damaligen Studiengruppe um Frank Deltau, dem heutigen Mitgesellschafter der Querbeet GmbH, eine eingehende Untersuchung, ob auf dem schwereren Löslehmböden der Wetterau der Anbau von Weißem Spargel sinnvoll ist. Nachdem der fachliche Rat nicht dazu geraten hat, pflanzten wir den Grünen Spargel, was wir bis heute nicht bereut haben.

Der Anbau von Grünspargel auf dem Pappelhof erfolgt – wie alle anderen Kulturen – nach strengen Bioland-Erzeugungsrichtlinien. Diese untersagen selbstverständlich den Einsatz von leichtlöslichem Stickstoffdünger und chemischem Pflanzen- oder Insektenschutz. Um die Kultur auch im biologischen Anbau im Griff halten zu können, werden vorbeugende Maßnahmen getroffen. Das fängt mit der richtigen, d.h. robusten Sortenwahl an und setzt sich fort im großzügigeren Reihenabstand, damit der Wind durchblasen und der Pilzinfektionsdruck klein bleibt.  Dieser Reihenabstand bedeutet natürlich auch eine niedrigere Ernte als im konventionellen Anbau. Zudem wächst der „Grüne“ weniger triebig. Die wachsenden Un- oder Beikräutern werden mit der Maschinen- und/oder Handhacke in Zaum gehalten. Eine aufwändige und anstrengende Prozedur. In der Summe sind dies viele ausschlaggebende Gründe dafür, dass unser Grünspargel nach Bioland-Richtlinien auf dem Pappelhof kein Billigspargel sein kann (und soll!). Denn es steckt viel Sorgfalt, Pflege und Arbeit in jeder einzelnen Stange. 

Bei uns werden ausschließlich reine Grünspargelpflanzen kultiviert, die uns von Haus aus dünnere und viel zartere Stangen hervorbringen. Auf vielen anderen Betrieben werden Weiße Spargelsorten als Grünspargel kultiviert, wodurch dickere Stangen und ein höherer Ertrag erzielt werden. Für uns steht aber, wie bei allem, Qualität vor Quantität.

Der wesentliche Unterschied zwischen Weißem und Grünem Spargel ist die Anbaumethode. Weißer Spargel wächst ohne Lichteinwirkung in den Erddämmen. Die Grünspargelstangen schießen flach aus dem Boden, werden nicht ange-häufelt und wachsen so direkt dem Licht und der Sonne entgegen. Vielleicht ist dies der Hauptgrund, warum unter Feinschmeckern und echten Spargel-liebhabern die eingängige Meinung herrscht, dass der Grünspargel aromatischer schmeckt. 

Frisch im Morgentau geerntet, gewaschen, sortiert und spätestens am nächsten Tag an unsere Kunden geliefert, schmeckt der Pappelhof-Grünspargel wie junge Erbsen und ist unvergleichlich zart. In der Zubereitung ist er küchenfreundlicher, da lediglich maximal das untere Drittel geschält werden muss.

 

Einen vorzüglichen Appetit wünscht Ihnen 

 

Ihr Thomas Wolff.

Liebe Kundinnen und Kunden,

 

er ist wirklich hübsch anzusehen, unser toller Pappelhof-Rhabarber! Stattlich herangewachsen und mit schönen rot-grünen Stielen. Wir können ihn glücklicherweise jetzt in ausreichenden Mengen anbieten. Geerntet wird er bei uns täglich frisch und mit großer Sorgfalt von Hand, direkt vor derHaustür.  Die Stangen werden dabei von der Staude gebrochen und anschließend in der Länge und im Blatt eingekürzt. Auf dem Pappelhof kultivieren wir seit Jahren den sogenannten „Himbeer-Rhabarber“, also den rotgrünen. Sein Geschmack ist ausgezeichnet und milder, als bei den rein grünen Rhabarbersorten.

„Von der Stange und doch vom Feinsten!“

Jetzt ist die beste Gelegenheit, ihn in allen Variationen zu genießen, denn er hat nun Hauptsaison und ist herrlich saftig und aromatisch. Ob als fruchtiges Kompott, im sonntäglichen Streuselkuchen oder als Grütze oder Marmelade im Duo mit Erdbeeren. Denn diese „Süßen“ sorgen dafür, dass der Rhabarber nicht mehr angesäuert ist ; )

Leckere Rezepte finden Sie, falls Sie es nicht schon vermutet haben, auf unserer Webseite.

 

Die Pflanze stammt ursprünglich aus China und wird erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts bei uns angebaut. Obwohl Rhabarber meist wie Obst zubereitet wird, ist er botanisch gesehen ein Gemüse und gehört zur Familie der Knöterichgewächse. In der Küche verwendet man bekannterweise nur die Blattstiele, nicht die Blätter. Ganz junger, zarter Rhabarber kann übrigens auch ungeschält weiterverarbeitet werden. Die Stangen schneidet man in Stücke und dünstet sie. Rhabarber sollte immer gekocht und nicht roh verzehrt werden. Frischen Rhabarber erkennen Sie daran, dass die Stangen fest und glänzend und die Schnittstellen noch feucht sind, wie bei unserem. Da er schnell austrocknet, sollte er möglichst rasch zubereitet werden. Im Kühl-schrank hält er sich, wie Spargel, in ein feuchtes Tuch eingewickelt einige Tage. Man kann ihn auch gut einfrieren, wenn man ihn vorher schält und in Stücke schneidet. 

 

Rhabarber ist ein echtes Fitnessfood: Er ist kalorienarm, enthält viele Ballaststoffe und Vitamine und reichlich Kalium sowie Apfel- und Zitronensäure, wodurch er  verdauungsfördernd wirkt. Die in ihm vorkommende Oxalsäure kann in großen Mengen konsumiert giftig sein und dem Körper Kalzium entziehen. Isst man zum Rhabarber Milch oder Vanillesoße, lässt sich der Effekt aber leicht wieder ausgleichen. Auch durch das Kochen verliert er einen Teil seiner Säure.

 

Noch ein paar Worte zum Thema Düngen: Bei uns im Bioanbau führen wir lediglich eine jährliche organische Mistgabe zu. Auf dem Pappelhof ist das kompostierter Pferdemist, der breitflächig im Herbst ausgestreut wird. Rhabarber wird generell - wie unser Grünspargel - nur bis Mitte Juni beerntet, da sonst in den Stielen der Oxalsäuregehalt zu hoch ansteigt.

 

Und noch ein altbewährter Hausfrauentipp aus Großmutters Zeit: Wer einen angelaufenen Aluminiumtopf hat, bekommt ihm mit Rhabarberblätten in etwas Wasser gekocht wieder pikkobellosauber! So finden auch die schönen, fleischigen Blätter noch eine gute Verwendung : )

 

So schmeckt der Frühling!

 

Ihr Thomas Wolff

11.05.2017

Liebe Kundinnen und Kunden,

 

der Radklassiker am 1. Mai ist gerade vorbei und schon am ganzen Wochenende waren viele draußen im Grünen und wo möglich sportlich aktiv.

Es gibt an vielen Orten in unserer Region kleine und mittlere Sportveranstaltungen, an denen jedermann teilnehmen kann.

„Mit Bio sportlicher!“

Die Basis für gute Leistungen im Sport und ausdefinierte Muskelpartien sowie eine schlanke Taille, ist nicht nur leistungsgerechtes Training, sondern auch die daran angepasste Sporternährung. Diese bedeutet einen wesentlichen Beitrag für optimale Trainingsleistung und Regeneration: Man schreibt der Ernährung zwischen 40-60 Prozent des Trainingserfolges zu. Viele denken, eine gute Ernährung vor dem Sport reiche aus. Sinnvoll für eine nachhaltige Fitness ist allerdings eine konstante Ernährung mit den richtigen Lebensmitteln - wobei es aus unserer Sicht logischerweise Biolebensmittel sind. Diese Sicht teilt auch der bioüberzeugte Diplom-Sporttrainer Matthias Beck, den wir in Teilen gerne an dieser Stelle zitieren möchten. Beck betreut seit vielen Jahren das Mountainbiketeam Focus XC, welches bereits viele internationale Titel wie WM-Siege und World Cup Erfolge erzielen konnte. Für Matthias Beck und sein Team spielt die Ernährung dabei eine große Rolle. Er und sein Team werden schon seit vielen Jahren von Rapunzel unterstützt. 

 

Frische Bioware ist für ihn das A und O, denn biologisch angebaute Nahrung ist seiner Überzeugung nach die einzig wirklich verwertbare Nahrung, denn nur aus echten LEBENS-Mitteln könne man auch Energie ziehen. Alles andere sei, so Beck, eher eine Belastung für den Körper. Er sagt wörtlich: „ Es ist schlichtweg falsch, hier keine Unterschiede zu machen. Dies ist eine Täuschung für jeden Sportler, wenn er meint, dass er aus herkömmlicher Ware genauso viel Energie bekommt wie aus der biologischen. Da kann auf der Verpackung stehen, was will.“

 

Beck schwört auf Reisnudeln, Kamutnudeln oder Mungbohnen-Spirelli, mit frischem Gemüse leicht gedünstet und einer leckeren Sauce, z.B. von Rapunzel. Zum Frühstück empfiehlt er frisches Obst, Sportler- oder Basenbrei. Für eine schnelle Regeneration eignen sich ganz besonders Spirulina Algen, wegen ihrer guten Verwertbarkeit von hochwertigem Eiweiß. Als Zwischenmahlzeit Fruchtschnitten, Nüsse und Trockenfrüchte wie Cranberries, Physalis oder Mango. Da die Auswahl groß ist, hat jeder Sportler hier natürlich seine eigenen Vorlieben. 

 

Falls auch Sie gern mit Bio für Bio aktiv sein wollen, empfehlen wir Ihnen die Teilnahme beim Marathon-Klassiker Ende Oktober hier in Frankfurt. Bereits zum 13ten Mal wird ein großes Team der BIORUNNER am Start sein. Unter dem Slogan "Main Bio Läuft!" laufen und werben wir für mehr Bioernährung im Sport, hier am Beispiel des Langlaufs. Wenn Sie die ganze oder eine Teilstrecke am Sonntag, den 29. Oktober 2017 meistern wollen, melden Sie sich gern bei mir oder direkt auf der Website unter www.biorunner.de zur Teilnahme an. Sie erhalten unter anderem gratis ein schickes Biorunner-Laufshirt!

 

Sportliche Grüße aus der Wetterau,

 

Ihr

Thomas Wolff

04.05.2017

Liebe Kundinnen und Kunden,

 

heute möchten wir Ihnen, aus gegebenem Anlass, den Mund wässrig machen für einen ganz besonderen Käse, nämlich den, des Bioland-Betriebes Anderlbauer im schönen Chimgau. Dieser wurde kürzlich von Bioland mit einer Ehrenurkunde bedacht, denn seit sage und schreibe 25 Jahren erzeugt man dort feinsten Biokäse.

"Ein ehrenwerter Käse…"

Der Bauernhof „beim Anderl“ in Frasdorf ist seit 1665 im Familienbesitz. Johann Huber jun., gelernter Zimmerer, absolvierte eine Zweitausbildung zum Landwirt. Im benachbarten Prien am Chiemsee, begann er auf einem 4 Hektar großen Hof, mit 42 Milchschafen sein heutiges Molkereigewerbe aufzubauen. Schon damals erkannte Johann Huber, dass qualitative, biologische und regionale Lebensmittel die Zukunft sind.1989 ist er aus Überzeugung dem Bioland-Verband beigetreten. 

 

1992 stellte Johann auch den elterlichen Betrieb in Frasdorf auf Milchschafe um. Von nun an melkte Mutter Leni die ca. 100 Milchschafe. Die Tierpflege, die Aufzucht der Lämmer, das Füttern der Schafe und den täglichen Weidegang übernahmen Vater und Sohn. Ihre Käsespezialitäten stellen sie sowohl aus der hofeigenen Schafmilch her als auch aus Ziegen- und Kuhmilch, welche ebenfalls von Biobauern aus der Region stammt. 

 

Jeder Käse wird nach alter Handwerkskunst und Tradition von Hand geschöpft. Bei der Herstellung verwendet man Milch mit naturbelassenem Fettgehalt. So entsteht ein Käse in höchster Qualität mit einem Fettgehalt von mind. 45 % i.Tr. Die Bio-Milch wird nicht wie in der Industrie üblich in ihre Bestandteile zerlegt oder homogenisiert. Die einzige mechanische Belastung ist ein langsam, laufender Rührflügel, der das Aufrahmen verhindert. Das Lab ist ohne Konservierungsstoffe. Die Säuerungskulturen werden aus der Ziegen-, Schaf-oder Kuhmilch gezogen. Alle Käse sind sortenrein, also  aus 100% Milch, gentechnikfrei, laktosefrei und garantiert ohne chemische Zusätze. Heute werden auf dem Anderlbauer-Hof 5.000 l Milch am Tag verkäst!


Artgerechte Tierhaltung ist für Johann Huber und seine Familie eine Herzensangelegenheit. Denn je besser es ihren Schafen geht, umso hochwertiger ist auch die Milch, die sie geben. Und das schmeckt man bei jedem Stück dieses herrlichen Käses, der cremigwürzig auf der Zunge zergeht!

Ständige Kontrollen bei Tier, Milch und Käse erhalten die stetig hohe Qualität der Anderlbauer-Produkte. 

 

In unserem Onlineshop können wir Ihnen 4 Anderlbauer-Produkte empfehlen:

 

Ziegen Bärlauch-Pesto-Töpfchen (passt jetzt sehr gut in die Bärlauch-Saison)

Schaf Camenbert natur

Schaf Camenbert Kräuter

Schaf Camenbert bunter Pfeffer

 

Genießen Sie diesen besonderen Käse, der mindestens genauso gut schmeckt, wie er ausschaut…

 

Mit frühlingssehnendem Gruß

 

Ihr Thomas Wolff

27.04.2017