"So schmeckt Artenschutz: VIVASPHERA!"

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NEWSLETTER FÜR DIE 48. WOCHE

 Liebe Kundinnen und Kunden,

 
das Angebot an neuen, innovativen Bioprodukten nimmt zum Glück stetig zu. Wir halten die Augen immer für Sie offen und haben vor kurzem VIVASPHERA für Sie entdeckt: Bio-Feinkostprodukte, die uns auf ganzer Linie überzeugen konnten. Denn diese nicht nur optisch eine absolute Augenweide, sie schmecken auch ganz phantastisch und - das ist das Beste - sie schützen aktiv die Artenvielfalt in den Regionen unserer deutschen Biosphärenreservate!
 

Denn jedes VIVASPHERA-Produkt ist ein Paten-Produkt für eine zu schützende heimische Tierart und trägt dessen wunderschön gezeichnetes Konterfei. Der Erlös aus den Verkaufsumsätzen fließt direkt ein in gezielte Schutzmaßnahmen zum Erhalt dieser Art. Die Biosphärenreservate aus denen die VIVASPHERA-Produkte stammen, sind die naheliegende Rhön, der Pfälzerwald, der Spreewald, die Schwäbische Alb und das Wattenmeer. Die Produkte werden in den Regionen auf Basis ausgewählter Bio-Rohwaren von Bio-Betrieben erzeugt, verarbeitet und hergestellt. 

 
Querbeet hat für Sie die feinen Fruchtaufstriche und delikaten Wurstwaren ins Sortiment genommen. Freuen Sie sich z.B. auf den RHÖNER QUITTENAUFSTRICH, auf dessen Glas der hübsche Schwalbenschwanz-Schmetterling thront. Mit diesem Produkt werden die Erzeugerbetriebe finanziell unterstützt, Blühstreifen mit Futterpflanzen für den selten gewordenen Falter anzulegen. Oder die LAMM-LYONER VOM RHÖNSCHAF, eine typische alte Schafrasse des Biosphärenreservats Rhön. Hier wird durch die Beweidung mit den Schafen der Lebensraum des Randring-Perlmuttfalters gepflegt. Dies sind nur zwei „Appetizer“ auf das umfangreiche Sortiment, durch welches Sie sich gerne hindurchprobieren können.
 
Weil es sehr schön anschaulich macht, was den VIVASPHERA-Geschäftsführer Armin Kullmann dazu bewogen hat, seine Vision zu verwirklichen, möchten wir gerne ein Zitat von ihm mit Ihnen teilen: „Als Kind habe ich auf den Äckern meiner Familie noch viele Feldhasen und Rebhühner gesehen, auf dem Schulweg viele Feldlerchen gehört. Heute sind unsere Landschaften ausgeräumt, die Massen­tierhaltung belastet die Böden, das Grundwasser und das Klima. Ein Schlüsselerlebnis war, als ich einen Bauern mit der Gasmaske beim Pestizide spritzen auf dem Schlepper sitzen sah. Da war mir klar: das ist ein Irrweg. (…) Mit VIVASPHERA gehen wir nun einen konsequenten Weg: wir verbinden die Erhaltung guter Lebensbedingungen für schützenswerte Tiere und Pflanzen mit der Erzeugung jedes Bio-Produkts.(…) Für feinen Bio-Genuss mit gelebter Verantwortung.“ Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse für diese öko-logisch-köstlichen Produkte wecken konnten und Sie gleich mal bei uns im Shop unter VIVASPHERA nach ihnen Ausschau halten.
 
Apropos Ausschau: Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4, dann ist es wieder höchste Zeit, das Weihnachtsfleisch zu bestellen: bis zum 1. Dezember haben Sie dazu noch Gelegenheit!
 
 
Mit vorweihnachtlichen Grüßen
 
Ihr Thomas Wolff
 

 Liebe Kundinnen und Kunden,

 
wir freuen uns, dass wir mit der Gutsmolkerei Selgenhof einen neuen Lieferanten für Milch und Molkereiprodukte gewinnen konnten. Denn dieser regionale Betrieb aus dem Vogelsberg hat in vielerlei Hinsicht Vorbildcharakter: Seit 1994 bewirtschaftet die Familie Junge ihren Hof ökologisch. Auf rund 600 m Höhe  leben 190 Kühen und 100 Jungtiere auf 300 ha Grünland. Das raue Mittelgebirgsklima prägt den dortigen Artenreichtum und ist ideal für die Milchviehhaltung.

„Mmuh: Feines aus Milch vom Selgenhof!“

 Den Kühen geht es wahrlich „saugut“ auf dem Selgenhof. Den ganzen Sommer haben sie Freigang auf den herrlichen Weiden, genießen die Sonne, das saftige Gras und die frische Luft des Vogelsbergs. Auch im Stall haben die Tiere jeden Komfort, der ihnen ein artgerechtes Leben ermöglicht, wie großzügigen Platz und achtsamen Umgang. Diesen Umständen ist es zu verdanken, dass die Kühe nicht enthornt werden müssen, denn wer so zufrieden leben kann, ist auch den Artgenossen gegenüber friedlich. Insbesondere dem Nachwuchs schenkt man auf dem Selgenhof viel Aufmerksamkeit. Die Kälber bekommen neben Vollmilch und ausgewähltem Rauhfutter vor allem liebevolle Zuwendung.

 
Auch für das leibliche Wohl der Kühe ist bestens gesorgt. Neben dem frischen Weidegras zum Selberpflücken, gibt es im Winter Grassilage, Heu, Futtergetreide und regional angebaute Körnerleguminosen. Bestes Futter heißt auch beste Milch. Und somit ist es nur logisch, dass die Selgenhof-Produkte von ausgezeichneter Qualität und vorzüglichem Geschmacks sind. In der hofeigenen Gutsmolkerei verarbeiten die Jungs seit 1998 in handwerklicher Tradition ihre Biomilch zu einem kleinen aber feinen Frischesortiment: Die gute Milch wird auch hier gut behandelt. Sie wird bei 73°C für 22 Sekunden pasteurisiert und sofort wieder gekühlt. Die Selgenhofer Milch wird nicht homogenisiert, da bei diesem konventionellen Verfahren die natürliche Struktur des Milchfettes zerstört wird um eine Aufrahmung zu verhindern. Der Naturjoghurt reift in traditioneller Weise mit einem kräftigen Aroma im Becher. Milchpulver ist hier natürlich absolut tabu. So bleibt seine ursprüngliche Konsistenz erhalten. Die Schlagsahne wird vorsichtig bearbeitet, frei von Zusatzstoffen. Sie schlägt sich sehr fest mit einem satten Duft. Die Sauerrahmbutter wird im Butterfass aus frischem Sauerrahm gebuttert. Ein besonderer Frischegenuß ist die Buttermilch. Kräftig in der Säuerung hat sie das klassische Aroma und die Konsistenz, die nur bei der Fassbutterung aus frischem Sauerrahm entsteht. 
 
Weil wir auf ganzer Linie überzeugt und begeistert sind von diesem tollen Biohof, haben wir uns entschieden, Ihnen das gesamte Selgenhof-Sortiment ab sofort bei Querbeet anzubieten. Sie können den Hof übrigens auch selbst einmal besuchen, um „Ihren“ Milchkühen bei der (angenehmen) Arbeit zuzuschauen. Unter www.selgenhof.de finden Sie alle Infos.
 
Mit kuhsel(i)gen Grüßen
 
Ihr Thomas Wolff
16.11.2017

 Liebe Kundinnen und Kunden,

 
jedes Jahr freue ich mich auf’s Neue, wenn die Clementinenzeit naht. Und das nicht nur, wegen des einzigartigen Aromas dieser kleinen, aber feinen Früchte, sondern auch, weil ich mich dann gerne an meinen eindrucksvollen Besuch bei unseren Erzeugern im Süden Italiens erinnere. 

„Einfach köstlich: Kalabrische Clementinen!“

Die Familie Minisci baut im schönen Kalabrien bereits seit mehreren Jahrzehnten Clementinen in der Sybaris Ebene an. Seit 1996 bewirtschaftet sie alle Obst- und Gemüseflächen auch nach ökologischen Richtlinien. Für unsere Clementinen gelten sogar die besonders strengen Demeter-Standards. Diese so genannte biologisch-dynamische Wirtschaftsweise gilt als eine der nachhaltigsten Formen der Landwirtschaft. Der Demeteranbau fusst auf Impulsen aus der anthroposophischen Lehre von Rudolf Steiner. Demeter-Bauern verwenden zur Bodenaufbereitung besondere Präparate aus Heilkräutern, Mineralien und Kuhdung. 

 

Doch zurück zu „unseren“ Clementinen: In der lieblichen Sybaris Ebene liegen die Clementinenhaine oft in Hand- und Berglagen. Der Wind sorgt für schnelles Abtrocknen von Regen oder Morgentau, was den Pilz-Befall enorm reduziert. Der immergrüne Clementinenbaum erreicht nur eine mittlere Höhe, hat schlanke Äste und ist ein wenig bedornt. Er zählt zu den kälteresistentesten aller Zitrusgewächse, die Früchte hingegen sind sehr frostempfindlich. Da Zitrusfrüchte nach ihrer Ernte nicht mehr nachreifen, werden die Clementinen sorgsam per Hand gepflückt und verpackt.

 

Kalabresische Clementinen besitzen einen charakteristisch intensiven Geschmack und haben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen fruchtiger Süße und säuerlich frischer Note. Man kann sie ganz einfach schälen, nicht umsonst zählen sie zu den so genannten „Easy Peelern“ und sie enthalten keine bis sehr wenige Kerne, weshalb sie auch von Kindern gerne gegessen werden. Köstliche kleine Vitaminspritzen und Aromawunder, die sie jetzt in Hülle und Fülle bei Querbeet genießen können!

 

Übrigens: Bei Clementinen und anderen Zitrusfrüchten sagt die Schalenfarbe nichts über den Reifegrad aus. Die Farbe ist abhängig vom Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht, während die Früchte noch am Baum hängen. Durch kühle Nächte in den Wintermonaten erhalten sie ihre leuchtende orangene Farbe. Zu Beginn der Saison können Clementinen also durchaus noch einen Grünstich aufweisen und trotzdem saftig und wohlschmeckend sein. Nach der Ernte wird die Schale bei konventionellen Zitrusfrüchten oftmals mit Wachs und schimmelvorbeugenden Mitteln behandelt. Ökologisch angebaute Clementinen dagegen werden in voller Reife mit Sorgfalt und Fingerspitzengefühl geerntet, um Verletzungen der Schale zu vermeiden.

 

Greifen Sie zu und lassen Sie sich einen Hauch von Italien auf der Zunge zergehen…

 

Mit saftigen Clementinengrüßen

 

Ihr Thomas Wolff

09.11.2017

Liebe Kundinnen und Kunden,

 

wenn man jetzt morgens aus der Haustür tritt, spürt man ihn nahen: Der Winter ist im Anmarsch! Ab sofort haben wir, passend zur kühleren Jahreszeit, wieder eine schöne Auswahl an Sprossen für Sie im Sortiment. Alfalfasprossen, Brokkolisprossen, Sprossensalat und die Grand Gourmet Sprossenmischung, alles von unserem Hersteller „Frischkeim“, im Oberbergischen.

„Klein, aber oho: Sprossen!“

Mit ihrem intensiv aromatischen Geschmack sind die kleinen Powerpakete eine willkommene Abwechslung in der winterlichen Küche, denn sie strotzen nur so vor gesunden Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Das liegt vor allem daran, dass eine Pflanze nie wieder so eine Nährstoffdichte besitzt, wie zur ihrer Keimzeit. Sprossen besitzen demnach viele sekundäre Pflanzenstoffe, von denen wir gesundheitlich in vielerlei Hinsicht profitieren. Doch worin unterscheiden sich die einzelnen Sorten? Die meisten Verbraucher kennen insbesondere die in der asiatischen Küche unverzichtbaren Sojasprossen. Wir möchten Ihnen unsere Querbeet-Sprossenauswahl kurz vorstellen:

 

Alfalfa-Sprossen sind eine Luzerne-Art, deren Name aus dem Arabischen stammt und soviel bedeutet wie „gute Nahrung“. In den USA sind sie schon lange als „Königin der Sprossen“ bekannt. Besonders beliebt sind Alfalfasprossen bei Kindern. Ihr Geschmack ist fein-würzig und sie eignen sich hervorragend als Salatgrundlage oder -beigabe und zum Garnieren. Lecker schmecken sie aber auch auf belegtem Brot oder Brötchen. Alfalfasprossen enthalten reichlich Vitamin C, ferner Karotin, Vitamin D, K, E, verschiedene B-Gruppen, und haben einen hohen Mineralstoffgehalt.

 

Brokkolisprossen sind bei uns noch nicht so bekannt wie das reife Gemüse. Sie gehören ebenso wie Rettich- und Senf-Sprossen zu den Kreuzblütlern, sind jedoch nicht so scharf. Ihr mildwürziger Geschmack macht Brokkolisprossen zu einem idealen Begleiter aller Reis-, Kartoffel-, Fleisch- und Fischgerichte. Oder man gibt sie einfach als knackige und gesunde Zutat zum Sandwich. Die Konzentration wertvoller Inhaltsstoffe ist in den Sprossen deutlich höher als im Brokkoli selbst. Brokkolisprossen enthalten eine Reihe wichtiger Mineralstoffe, Vitamine und das gesunde Zellwachstum fördernde Pfanzeninhaltsstoffe. 

 

Unser Sprossensalat ist eine fein aufeinanderabgestimmte Mischung aus fünf verschiedenen Sprossensorten, die Grand Gourmet Mischung eine ausgesuchte Zusammenstellung von Alfalfa-, Zwiebel- und Rambo-Sprossen. Sie findet vielfältige Verwendung zur Dekoration und als Beilage an Salate, Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichte. 

 

Sprossen sollte man rasch verzehren, denn nur frisch sehen sie richtig schön knackig aus und schmecken auch so. Bei zu langer Lagerung trocknen sie leicht aus, verlieren an Geschmack und an ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffen.

 

 

Genießen Sie unsere knackigen „Sprösslinge“!

 

Ihr Thomas Wolff

02.11.2017