So „schmeckt“ hautgesunde Ernährung!

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NEWSLETTER FÜR DIE 30. WOCHE

Liebe Kundinnen und Kunden,

 

im Rahmen der präventiven Gesundheitsvorsorge für unsere Mitarbeiter, kooperiert Querbeet seit ein paar Jahren mit der Präventour-Akademie aus dem nachbar-schaftlichen Wölfersheim. Dabei entwickeln wir jedes Jahr neue Themen, welche wir quartalsweise anbieten. Das Angebot ist also typisch „querbeet“, sehr vielfältig, hoch interessant und in der konkreten Umsetzung für uns außergewöhnlich.

Der Gesundheitscouch Christian Koch hat sich mit seinem Team für die Mitarbeiter-Einzeltermine eine spannende mobile Variante einfallen lassen: Nicht wir müssen zu ihm kommen, er fährt mit seinem umgebauten Campingwagen zu uns im Betrieb vor und wir können uns ganz bequem in der "rollenden Gesundheitslounge" beraten lassen. Neugierig geworden? Schauen Sie sich dies gern an unter: www.praeventour.de

 

Aktuell hatten wir das Thema "Die Gesunde Haut“. Es war einmal mehr sehr interessant zu hören, wie viel auch hier von einer guten, ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung abhängt. Einen wertvollen Beitrag zu einer hautgesunden Ernährung erzielen Sie zum Beispiel mit folgenden Lebensmitteln: Tomaten, denn sie enthalten den natürlichen Sonnenschutz Lycopin und wertvolle Carotinoide, Zitronen stärken die Haut durch ihren hohen Anteil an Vitamin C, grünes Gemüse strafft sie und Granatapfel wirkt der Hautalterung entgegen. Avocado versorgt sie mit gesunden Fettsäuren und stabilisiert die Hautbarriere, ebenso Samen, Nüsse, Öle und Fisch. Beeren und Trauben enthalten wichtige Antioxidantien. Und wer täglich auch noch mindestens 2 Liter Wasser trinkt, schenkt seiner Haut die Menge an Flüssigkeit, welche sie braucht.

 

All diese natürlichen und essbaren Hautkostbarkeiten bekommen Sie in bester Bioqualität bei uns. Und wenn es um eine optimale Körperpflege geht, können Sie bei Querbeet auch aus den Vollen schöpfen. Denn nicht nur mit Sonnencreme im Sommer tun wir unserer Haut etwas Gutes und schützen sie, wir können sie das ganze Jahr über mit natürlichen Hautpflegemitteln verwöhnen. Auch hier sind ökologische Pflegemittel ohne tierische Zutaten (und ohne Tierversuche hergestellt!) die erste und beste Wahl. In unserer Internetrubrik "Schönheit & Pflege“ finden Sie eine große Auswahl an hautgesunden Pflegemitteln. Von Sonnencremes über Gesicht- und Körperpflege, Haarpflege, Deodorants bis zu Pflege sehr empfindlicher und Allergikerhaut. 

 

Wenn Sie hier nicht schon längst Ihre Lieblingspflegeserie gefunden haben, werden Sie bestimmt bei einem Besuch unseres Onlineshops fündig!

 

Einen hautgesunden & genussvollen Sommer wünscht Ihnen Ihr

 

Thomas Wolff

 Liebe Kundinnen und Kunden,

 
auch im Paradies richtet der Mensch irreparable Schäden an, wie mir aktuell Kunden  berichteten, als sie vom Urlaub aus einem der schönsten Länder dieses Planeten zurückkehrten. Die Rede ist von Costa Rica. 

„Die Bananen und der blaue Sack…“

Dort beobachteten sie, dass sich in der Region Talamanca, an der Karibikküste endlose Bananenplantagen aneinanderreihen und die Bananenstauden in blaue Plastiksäcke eingehüllt sind. In ihrem Reiseführer konnten sie dann nachlesen, was es damit auf sich hat: Sie dienen der Reifung der Bananen, aber hier in der Region gibt man ihnen noch etwas anderes mit auf den Exportweg: Kunstdünger, Herbizide und Insektizide werden direkt in die Säcke gespritzt und die Bananen inhalieren sie quasi. Wie gesund der Verzehr einer solchen Frucht ist, kann man sich wohl denken. Die Bananen sind Talamancas grünes Gold und gleichzeitig sein Verderben.

 

Auch die Plantagenarbeiter sind für ihr ganzes Leben geschädigt. Sie leiden an diversen Erkrankungen der Atemwege, der Haut, die Männer werden oft unfruchtbar und viele der hier lebenden Menschen bekommen Magenkrebs. Beherrscht wird der Markt dort von drei Großunternehmen, Dole Food Company, Bandeco und Chiquita. 

 

Die Monokulturen entziehen dem Boden seine Nährstoffe, die Pflanzen sind dadurch stark anfällig für Pilzerkrankungen und Schädlinge, also spritzt man, was das Zeug hält. Für den Export bestimmte Bananen werden zusätzlich nach der Ernte in eine Chemielauge getaucht, um ihren Reifeprozess zu verlangsamen. Rund 283 verschiedene Chemikalien werden laut einer NGO gesprüht. Der Boden einer Bananenplantage ist nach rund einem Jahrzehnt vergiftet und unbrauchbar. Dann wird wieder neues Land gerodet, und alles beginnt von vorne. Erosion, Vergiftung des Bodens, der Flüsse und der Meere sind die Folgen. Ein Korallenriff an der karibischen Küste hat schon schwere Schäden erlitten.

 

Aber zum Glück gibt es auch in Costa Rica einige engagierte Ökobauern, die mit traditionellen Mischanbaumethoden und ohne Chemiecocktail gegensteuern. Ihre Früchte werden über eine Non-Profit-Organisation vertrieben, welche sich für fairen Handel mit kleinbäuerlichen Produzenten einsetzt und sich in Lateinamerika und der Karibik für Arbeits- und Menschenrechte und eine Ökolisierung der Bananenproduktion stark macht. Auch Querbeet bekommt seine Bananen von solch einer Organisation, allerdings beziehen wir unsere hauptsächlich aus der Dominikanischen Republik, gelegentlich auch aus Ecuador. Wenn Sie mehr Infos dazu nachlesen möchten, können Sie dies auf deren Webseite tun: www.biotropic.com

 

Dieser Newsletter macht einmal mehr deutlich, wie wichtig Ökoanbau auf unserem Planeten ist. Um unsere wundervolle Natur zu schützen und zu achten und unsere eigene Zukunft zu sichern. 

 

Lassen Sie sich unsere 100% fairen, aromatischen und gesunden Biobananen schmecken, die unter Achtung unserer Schöpfung angebaut wurden.

 

Mit bananengesunden Grüßen

 

Ihr Thomas Wolff

13.07.2017

Liebe Kundinnen und Kunden,

 

Johannisbeeren tragen ihren Namen, weil sie jedes Jahr in der Zeit des Johannifestes, also am 24.Juni reif sind und dann auch geerntet werden. Von da an haben hierzulande bis Ende August die roten, schwarzen oder weißen Früchte Saison. Bei uns auf dem Pappelhof kultivieren wir hauptsächlich die ROTE, aber auch ein wenig von den SCHWARZEN Johannisbeeren. Bei uns werden die Johannisbeeren täglich frisch nach Bedarf gepflückt und kommen somit wie fast aus dem eigenen Garten zu Ihnen auf den Küchentisch. 

"Johanni und seine Beeren…"

Johannisbeeren haben einen deutlich höheren Vitamin-C-Gehalt als beispielsweise Zitronen und liefern wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium oder Magnesium. Zudem besitzen sie einen relativ hohen Anteil an Ballaststoffen, die zum Beispiel zur Senkung des Cholesterinspiegels beitragen und die Verdauung fördern können. Die Johannisbeer-Saison sollte daher genutzt werden, um nicht nur dem Gaumen sondern auch dem Körper etwas Gutes zu tun. Damit dem Genuss nichts im Wege steht, sind die Früchte am besten frisch zu verzehren. Auch im Kühlschrank kann man sie ein paar Tage lagern, wobei die Beeren dann jedoch nicht von den Rispen getrennt werden sollten. Unmittelbar vor dem Verzehr lassen sich die Beeren relativ einfach mit der Gabel von den Rispen trennen und können anschließend gewaschen und zubereitet werden.

 

Klassisch mit Vollrohr-Zucker oder auch mit Ahornsirup zubereitet, schmecken sie natürlich ganz prima, aber man kann sie auch in Marmeladen verkochen, als Grütze zubereiten oder den Kuchen damit verschönern. Doch nicht nur süß kommen sie prima zur Geltung, man kann sie auch herzhaft nach Herzenslust kombinieren. Auf unserer Webseite finden Sie zum Beispiel ein leckeres FENCHEL-PAPRIKA-SALAT Rezept mit JOHANNISBEEREN. https://www.querbeet.de/Seiten/Rezept/?rezept=2014

 

Beim Bioanbau ist einer der wesentlichen Unterschiede, dass wir natürlich keine Herbizide, also Unkrautbekämpfungsmittel, einsetzen dürfen und wollen. Dabei gibt es insbesondere bei den Beeren alle Hände voll zu tun: Pilzkrankheiten, wie Mehltau oder Rost, mit denen die Blätter befallen sein können,  Blatt- und Schildläuse, die Johannisbeeren ebenfalls lieben und die sogenannte Blattfallkrankheit sind nur einige der Problemfelder im Beerenanbau. Wie so oft ist das Mittel der Wahl im Bioanbau der gute, vorbeugende Anbau. Angefangen bei der richtigen Sortenwahl, welche im Optimalfall robust oder zumindest nicht so anfällig gegenüber diesen Krankheiten ist. Entscheidend ist auch die Standortwahl und ein deutlich breiterer Reihenabstand, welcher für eine gute Durchlüftung sorgt. Bei der Düngung kommen bei uns natürlich nur Kompost oder Mist-Kompost als organisches Mulchmaterial zur Anwendung. Selbstverständlich müssen auch die Johannisbeeren gut bewässert werden, was besonders während der Fruchtbildung sehr wichtig ist. Einmal damit schöne Beeren ausgebildet werden, zum anderen, damit die Sträucher gesund und widerstandsfähig durch den Sommer kommen.

 

Sie sehen, wir geben alles, damit Ihnen unsere Beeren nach Herzenslust munden können. Genießen Sie sie ganz bewusst. 

 

Beerige Sommergrüße vom Pappelhof

 

Ihr

Thomas Wolff.

06.07.2017

fast ein Muss in der Sommerküche sind Bohnen. Alle kennen die Buschbohnen, viele kennen die Stangenbohnen, doch wer kennt auch die tollen DICKEN BOHNEN? Gerade bei allen, die es lieber leicht und gemüsebetont mögen, sollten sie jetzt auf dem Speiseplan nicht fehlen, denn das besondere an den Dicken Bohnen ist, dass es sie nur ganz kurze Zeit gibt.

„DICK ABER OHO, die dicken Bohnen!“

Leider! Daher nutzen Sie die Gelegenheit. Vor allem, weil diese Hülsenfrüchte jetzt regional hier bei uns in der Wetterau in Steinfurth angebaut und geerntet werden. Dicke Bohnen sind ein vermeintlich einfaches Gemüse, aus dem Sie eine Vielzahl von Gerichten mit Fleisch oder vegetarisch zubereiten können. Wie so oft liegt das Einfache so nah und ist so lecker! Hier ein schnelles Rezept zum Ausprobieren: Unsere Frühkartoffeln Rosara kochen (ohne zu schälen, da sie eh noch so dünnhäutig sind), dann Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne anschwitzen, die gepulten Dicken Bohnen dazu geben, ein bisschen Gemüsebrühe oder Tamari-Soja-Soße und 10 – 15 Minuten köcheln lassen. Als kleine Soßengrundlage ein paar Tomaten mitkochen lassen und fertig. Vor dem Servieren noch ein paar Blätter Basilikum mit in die Pfanne geben. Dazu einen vorgekühlten Rosé-Biowein oder ein erfrischendes Lammsbräu-Pils und ein schönes Plätzchen im Garten … das Sommerfeeling ist perfekt : ) Dicke Bohnen werden übrigens auch Puff- oder Pferdebohnen genannt.

 

Ihre Saison ist im wesentlichen von Anfang Juni bis Mitte Juli. Später gibt es nur noch vereinzelte Angebote, da dann die sogenannte „Schwarze Bohnenblattlaus“ die Dicken Bohnen befällt. Botanisch gesehen zählen „die Dicken“ zu den „Leguminosen“, sind also sehr nützliche, weil stickstoffsammelnde Pflanzen im Gemüsebau. Dies ist besonders im Bioanbau, wo keine synthetischen Stickstoffdünger eingesetzt werden, eine für den Boden nachhaltige Eigenschaft.

 

Sie tun also nicht nur sich, sondern auch dem Boden etwas Gutes, wenn Sie Dicke Bohnen auf Ihren Speiseplan setzen. Ihre ernährungsphysiologische Bedeutung ist vergleichbar mit der von Gemüseerbsen, wobei Dicke Bohnen mehr Vitamin C und reichlich Mineralstoffe enthalten. Gegessen werden die weichen, unreifen Kerne aus den grünen Hülsen (Schoten) bei uns im gekochten Zustand.

 

Genussvolle Sommergrüße aus der Wetterau,

 

Ihr Thomas Wolff

29.06.2017