"Schafe reBIOnale Sache!"

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NEWSLETTER FÜR DIE 08. WOCHE

Liebe Kundinnen und Kunden,

und weiter geht’s mit einem tollen neuen regionalen Kooperationspartner: der Naturland-Betrieb Hofgut Kapellenhof. Von dort kommt ab sofort ein erstklassiges Bioschaf-Sortiment, mit regionalem Schafjoghurt, Schaffrischkäse und Schaffeta. Zum dritten Mal in Folge haben wir uns regional und Bio weiter für Sie aufgestellt. Querbeet ist also einmal mehr reBIOnal!

Der geschichtsträchtige Kapellenhof liegt in der südlichen Wetterau, direkt an der Regionalparkroute „Hohe Straße“, am Rande des Ronneburger Hügellandes. Betriebsleiter Pascal Küthe sagt zu seiner Arbeit: „Wir möchten ermöglichen, dass auch heute noch ein kleinbäuerlicher Betrieb nicht nur eine Familie ernähren kann, sondern dazu beitragen kann, dass viele Menschen gute und nachhaltig erzeugte Lebensmittel wertschätzen.“ 

Wir haben diese alle schon mal für Sie vorgetestet und für sehr gut befunden. Alle Sorten schmecken wirklich vorzüglich und nicht wie viele denken „schafig". Pascal Küthe weiter: „Unser Ziel dabei ist es, dem Gaumen etwas Gutes zu tun, Neues zu entdecken und gleichzeitig das Natürliche zu bewahren. Unsere Käsereiprodukte aus Schafmilch sollen eine schmackhafte, spannende Alternative zum Gewohnten bieten, eine verführerische Antwort auf die industriellen Milchprodukte. Wir wollen ein Stück Natürlichkeit und Reinheit zurückholen. Wir wollen das Echte, das Unverfälschte, ein erstklassiges handwerkliches Premiumprodukt."Urteilen Sie am besten selbst, ob ihm dies gelungen ist. Wir sind gespannt auf Ihre Reaktionen!

Seine Lacaune Schafherde kommt aus einer Züchterkooperative aus der Auvergne in Frankreich. Die robusten Tiere sind optimal an die klimatischen Bedingungen der Wetterau angepasst und haben eine gute Milchleistung. Die Schafe können fast das ganze Jahr über auf den Wiesen um den Stall herum grasen. Nur im Winter bleiben die Tiere im Stall und werden dort mit hochwertigem Futter gefüttert, das auf eigenen Flächen gewonnen wird. Gleich neben dem großzügigen Offenstall gibt es einen modernen Melkstand und eine Käserei, die eine schonende handwerkliche Verarbeitung der Schafmilch unter Einhaltung strenger Hygienerichtlinien ermöglicht. Hier wird die Milch handwerklich zu unterschiedlichen Käsekreationen veredelt. Um eine hohe Produktsicherheit zu gewährleisten, wird die Milch schonend pasteurisiert, weder homogenisiert noch standardisiert. Der Weg hin zu einem guten Käse wird von vielen Faktoren beeinflusst. Am Anfang steht die hohe Qualität der Milch, danach das handwerkliche Geschick des Käsers und die richtige Wahl von Kräutern und Gewürzen, um den Käse zu verfeinern. Am Ende verleiht schließlich der passende Reifeprozess dem Käse ein besonderes Aroma. 

Es freut uns sehr, dass wir immer mehr Produkte von regionalen Bioerzeugern anbieten können. In einer Zeit, in der wir umgeben sind von anonymer Massenware und Pseudobio-Anbietern, zählt es umso mehr diejenigen zu unterstützen, die es mit ihrer Arbeit und ihren Produkten ehrlich meinen. In diesem Sinne…

Lassen Sie es sich reBIOnal und schafig-lecker schmecken!

Ihr Thomas Wolff


 

Liebe Kundinnen und Kunden,

den Dienstag, 26.Februar um 19.30 Uhr, sollten Sie sich jetzt schon einmal dick im Kalender notieren und freihalten, denn da haben wir ein besonderes Schmankerl für Sie: Im Kino Bad Homburg präsentieren wir Ihnen, gemeinsam mit einigen starken Umweltpartnern, den Film „Unser Saatgut - Wir ernten, was wir säen“.

Querbeet präsentiert: „Unser Saatgut“

Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm ist ein Appell an uns alle, die ursprüngliche Saatgutvielfalt zu schützen, da sonst das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung sein könnte. Denn diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern (so auch wir!), Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt. 

Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immer gleichen Supermarktware abspeisen lassen. Die  weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser kommen im Film eindrucksvoll zu Wort. Ausgezeichnet wurde er mit 18 Festival-Awards und war nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“.


Nach einer Begrüßung durch Hans-Georg Dannert (Umweltforum Frankfurt) und mir haben wir vor allem nach dem Film ausreichend Zeit für Diskussion und Fragen. Dazu stehen Ihnen als direkte Querbeet-Anbauer Rüdiger Preuss vom Pappelhof und Stefan Donike vom Gemüsehof aus Steinfurth Rede und Antwort. Beides versierte und studierte Landwirte bzw. Gemüsebauern und voll im wichtigen Thema Saatgut drin. Auch Vertreter der Bingenheimer Saatgut-AG sind ebenfalls mit von der Partie. Die Diskussionsrunde moderiert Jörg Weber (Ernährungsrat Frankfurt).


Sie als Querbeet-Kunde kommen außerdem in den Genuss eines reduzierten Ticketpreises, der regulär 9 Euro beträgt, für Sie aber nur 8 Euro kostet

(*zzgl. 10% Gebühr bei Onlinekauf). Im Preis inklusive ist ein kleiner Snack des Biocaterers „Lebensdurst“. Die Karten können Sie ab sofort auch online buchen unter: 

www.kino-badhomburg.de. Wenn Sie dort die Zeit 19.30 Uhr beim Film anklicken, öffnet sich das Fenster mit dem Kinosaal. Dort können Sie platzgenau buchen und bei den Preisen den "ermäßigten Preis" mit € 8,- auswählen. Falls Sie Ihre Karten an der Abendkasse erstehen möchten, reicht es dort, wenn Sie Ihren Namen nennen und sagen, dass Sie Querbeet-Kunde sind. Die Kinoadresse ist:


Kurhaus Bad Homburg

Louisenstraße 58

61348 Bad Homburg vor der Höhe

(Abendkasse öffnet 1 Stunde vor Filmbeginn)


Wir freuen uns auf diesen besonderen Filmabend mit Ihnen!

Ihr Thomas Wolff

07.02.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

immer öfter kam von Ihnen die Nachfrage, ob wir denn nicht auch Lammfleisch anbieten könnten. Dies war in der Vergangenheit ab und an mal der Fall, aber da wir keine verlässliche Quelle hatten, versiegte dies auch immer recht bald. Aber nun gibt es gute Neuigkeiten: Wir sind auf die Suche gegangen und fündig geworden, beim Schafhof Drachenhöhle in Ober-Beerbach (Gemeinde Seeheim-Jugenheim an der Bergstraße).

 

"Wir haben nix zu meckern!"

Vorletzte Woche haben Frank Deltau und ich den Betrieb besucht und waren von den Haltungsbedingungen und vor allem von den aufgeweckten, lebhaften und zugewandten Schafen von Christoph Massoth sehr angetan. Schöne Tiere, unterschiedliche Rassen und ein friedliches Miteinander in der Herde. Sowohl auf der Weide als auch im Stall. Den mystisch anmutenden Namen hat der Hof übrigens schon seit mehreren hundert Jahren als tatsächliche Flurbezeichnung und es ist kein werbewirksamer Marketingeinfall. Wenn im Frühjahr alle Lämmer geboren sind, zählt der Hof ganze 300 Schafe!

Seit dem Jahr 2000 betreibt der Familienbetrieb die stetig wachsende Schafzucht. Dabei ist es ihnen besonders wichtig, dass die Tiere viel Freiraum zur Bewegung und eigenen Futtersuche haben und keine industriellen Futtermittel eingesetzt werden. Von Anfang an legte man hier sehr großen Wert auf eine nachhaltige ökologische Landwirtschaft und einen wertschätzenden Umgang mit Tieren und Natur. Seit vielen Jahren ist der  Betrieb sowohl EU-Bio als auch Bioland-zertifiziert.

Gerne lädt die Familie Massoth Interessierte auch zu sich in die „Drachenhöhle“ ein.

Jedes Jahr gibt es ein Schafschurfest, Whisky-Verkostungen im Schafstall und Konzerte. Aber auch private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder Ausflüge für Senioren- und Kindergartengruppen kann man hier erleben. Insbesondere für Kinder ist der Besuch spannend und lehrreich, denn sie erfahren einen unkomplizierten Kontakt mit Tier und Natur und lernen verantwortungsvoll mit beiden umzugehen. Von Frühling bis Herbst dürfen die Schafe durchgehend auf die Weide – das freut die Tiere und unterstützt  gleichzeitig  den  Naturschutz, denn Schafe sind echte Landschaftsschützer. In Trockenwiesen, Magerrasen, Mooren und Heiden fressen sie die jungen Triebe von Bäumen und Sträuchern und verhindern dadurch die Verbuschung und Verwaldung von wertvollen Kulturlandschaften. Gleichzeitig transportieren Schafe und Ziegen in ihrem Fell Samen und Insekten. So tragen sie zur Arterhaltung und zur Artenvielfalt bei. Schafställe in der ökologischen Haltung sind übrigens ausnahmslos Laufställe, das heißt: Die Tiere sind nicht angebunden, es gibt ausreichend Platz, üppig mit Stroh eingestreute Liegeflächen und einen eigenen Fressplatz für jedes Tier.

Wir werden dieses regionale und besondere Lammfleisch direkt auf dem Schafhof abholen, weshalb Sie es auf dem Weg einer monatlichen Vorbestellaktionen über uns beziehen können. Das hervorragend aromatische Fleisch lässt sich prima einfrieren, sodaß man bei Bedarf jederzeit etwas Köstliches daraus zaubern kann. Start für die Vorbestellung ist bis Donnerstag 7.2. bis12 Uhr und Auslieferung dann ab dem 19. Februar.

Mit schafen Grüßen

Ihr Thomas Wolff

31.01.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

vor kurzem erreichte mich die Anfrage eines leidenschaftlichen Imkers, der mich auf seine Bundestagspetition „Pestizid Kontrolle jetzt!“ aufmerksam machen wollte und um unsere Unterstützung bat. Auf seiner Webseite kann man lesen: „Mehrfach in der Vergangenheit musste die EU den Einsatz bereits zugelassener Pestizide verbieten oder einschränken, nachdem Forscher nachgewiesen hatten, dass diese Bienen lähmten und töteten. Ich selbst musste die Schädigung meiner Bienenvölker durch Pestizide erleben. Auch das europäische Gericht stellte »erhebliche Defizite« bei der Pestizid-Risikoprüfung fest. Dieser Zustand ist inakzeptabel angesichts der dramatischen Befunde zum Insektensterben. Machen Sie mit bei der Petition an den Bundestag!“ Wenn Sie dies gerne tun möchten, können Sie es direkt auf seiner Seite unter: www.radetzki.com

"More than Honey!"

 Vor diesem Hintergrund hier noch ein paar Fakten, die uns beim Thema Bienenschutz alle wachrütteln sollten: Von den rund 560 Wildbienenarten in Deutschland ist bereits die Hälfte stark bedroht. Auch neue Pestizide sind extrem giftig. Ein Teelöffel des Pestizids Cyantraniliprol z.B. reicht aus, um 12,5 Millionen Bienen zu vergiften und die Hälfte zu töten! Bienen sind unentbehrlich für unser Ökosystem und auch für unsere  Wirtschaft, denn 30 % aller Produkte, vom Apfel bis zur Baumwollsocke, hängen - direkt oder indirekt - von der Bestäubung der Bienen ab.


Das direkte Produkt, welches wir Menschen schon seit Tausenden von Jahren der Biene entlocken, ist natürlich ihr köstlicher Honig. Einen ganz besonderen haben wir diese Woche für Sie im Angebot: Unseren regionalen BLÜTENHONIG vom Demeter-Hof Hartmut Ernst aus Rosbach. Vielfältige Blütenaromen kennzeichnen diesen hocharomatischen Honig aus. Das Gold der Wetterauer Streuobstwiesen sozusagen, auf denen die fleißigen Bienen auch ihre wichtige Bestäubungsarbeit leisten. Genießen Sie dieses kostbare Naturprodukt ganz bewusst, ob morgens auf dem Frühstücksbrot, oder als feine Süße in Desserts. Auch seine „inneren Werte“ tun uns rundum gut, denn  Honig enthält entzündungshemmende Enzyme, bioaktive Stoffe und Antioxidantien, welche sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken und den Blutdruck senken können. Für die Haut ist Honig gesund, da er Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Hämorrhoiden und Herpesbläschen lindern kann. Zudem wirkt er antibakteriell und kann bei Verbrennungen und Wunden Abhilfe schaffen. Gerade bei Kindern zeigt sich Honig als effektives Mittel gegen Husten. Kinder unter einem Jahr sollten jedoch keinen Honig bekommen, da dies zu Botulismus führen kann.

Und noch eine Bitte in eigener Sache:
Wir haben aktuell zu wenig von unseren grünen Lieferkisten hier am Lager. Bitte stellen Sie diese rechtzeitig vor Ihrer nächsten Lieferung in Reichweite für unsere Fahrer, damit wir weiterhin „Ihre“ grüne Kiste für Sie packen können, danke!


Mit winterlichen Grüßen

Ihr Thomas Wolff
24.01.2019