"Wir ernten jetzt gesundes Wachstum!"

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NEWSLETTER FÜR DIE 25. WOCHE

Liebe Kunden,

jetzt sind wir so richtig in der Saison angekommen: Es wächst und sprießt wunderbar und kraftvoll allerorten. Nach den Regentagen, nach den Gewittern und dank der jetzt frühsommerlich warmen Temperaturen, können wir dem Wachstum der Pflanzen förmlich zu schauen. Es ist eine wahre Freude durch die Natur zu laufen und dieses jährliche Schauspiel zu beobachten.

Und Sie können natürlich die schönen Früchte unserer Arbeit im aktuellen Obst- und Gemüseangebot genießen - Fenchel, Brokkoli, Staudensellerie, die ersten Frühkartoffeln, die bunte Vielfalt der Blattsalate und Kräuter, in gut einer Woche unsere Schlangengurken, Auberginen und auch mit den Tomaten geht es jetzt am Gemüsehof langsam los. Bei den Früchten glänzen nun verführerisch lecker unsere Erdbeeren und erste Süßkirschen. Für unseren Grünspargel und Rhabarber endet die Saison so um den 21. Juni.

Natürlich wachsen nicht nur unsere Kulturen, auch die Un- oder Beikräuter stehen voll im Saft. Gerade jetzt ist es nicht einfach, da überall auf unseren Feldern hinterher zu kommen. Einerseits muss von Woche zu Woche mehr geerntet werden, die Herbstkulturen müssen gesät oder gepflanzt werden, aber zudem sind wir gefordert die Unkräuter in Schach zu halten. Da ist jede Hand gefordert und es darf nicht viele Ausfälle geben. Apropos Ausfälle: Die Schädlinge haben unsere Erzeugnisse zum Fressen gern. Gerade letzte Woche mussten wir unseren Mangold komplett abmähen, da der Läusebefall zu hoch war. Er wird aber nachwachsen und die Läuse werden sich hoffentlich anderenorts niederlassen. Es lohnt sich übrigens immer mal wieder auf unserer Facebook-Seite vorbei zu schauen, denn dort stellen wir mehrmals wöchentlich Fotos, auch von unseren Feldern, ein. Wer es lieber live vor Ort anschauen will, merke sich unseren nächsten Besichtigungstermin am Freitag, den 16. August vor. Von 18-21.30 Uhr laden wir Sie wieder zu einem Rundgang über unseren Gemüsehof ein. Mehr dazu unter: 

https://www.rosenschule.de/index.php/veranstaltungen/product/spaetsommerpromenade-auf-dem-gemuesehof

Wir möchten diesen Newsletter aber nicht beenden, ohne auf ein weiterhin schwelendes Problem der Bodenverschwendung hier bei uns in der Wetterau zu erinnern. Es geht nochmals um das Thema des geplanten Logistikzentrum-Baus für Rewe in unserer Nachbargemeinde Wölfersheim. Unter der Überschrift „Viel zu wertvoll für Beton“ läuft aktuell eine Online-Petition gegen die Flächenversiegelung von rund 300 000 Quadratmeter wertvollen Wetterauer Goldbodens. Noch ist es nicht zu spät, und Sie können mit wenig Aufwand Ihren Beitrag dazu leisten, dass die Möglichkeiten des Lebensmittelanbaus hier in der Region erhalten bleiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/beste-boeden-brauchen-schutz

ReBionale Grüße aus der Wetterau

Ihr Thomas Wolff

Liebe Kundinnen und Kunden,

ab der KW 23 haben wir die besonders aromatische und nachhaltig produzierte Bio-Weidemilch von der Upländer Bauern Molkerei für Sie im Sortiment. Diese Milch schmeckt nicht nur nach gesunder Tierhaltung, sie ist auch ein wertvoller Beitrag zu aktivem Klimaschutz.

"Neue Weidemilch im Sortiment!"

An mindestens 120 Tagen im Jahr stehen die Kühe für mindestens 6 Stunden auf der Weide. Die Weidehaltung bietet den Tieren viel Platz für Bewegung, fördert ein gutes Sozialleben im Herdenverband und ermöglicht ihnen die selbständige Futtersuche. Rund 1.000 qm Weidefläche und 2.000 qm Futterfläche stehen jeder Kuh zur Verfügung. Außerdem können sie sich an warmen Sonnentagen ein schattiges Plätzchen unter Bäumen suchen und sich in geräumigen Unterständen aufhalten. 

Aber nicht nur die Kühe profitieren von dieser Haltung, auch unser Klima!

Denn durch das Abgrasen der Weiden werden das oberirdische Graswachstum und die Wurzelbildung des Bodens gefördert. Dadurch entsteht Humus, ein wichtiger CO2-Speicher. Eine Tonne Humus entlastet die Atmosphäre um 1,8 Tonnen des schädlichen Klimagases. Durch das nährstoffreiche Gras brauchen die Milchkühe zudem wesentlich weniger Kraftfutter. Es muss also auch weniger wertvolle Ackerfläche für Tierfutter verbraucht werden.

Bei der Verpackung geht der Klimaschutz weiter: Der Milchkarton ist ungebleicht, da hier bewusst auf eine Weißbeschichtung verzichtet wird. Das Verpackungsmaterial wird effizienter verarbeitet und ist dadurch 4,8% leichter. Weitere 17% CO2-Emissionen werden so eingespart. Außerdem erhalten Kühe auf der Weide unsere Kulturlandschaft. Ein Aspekt, von dem der Tourismus in der Region ebenfalls profitiert.

Da es so viele gute Gründe für diese Milch gibt, bieten wir Ihnen nur noch diese Vollmilchvariante von Upländer an. Bei der fettarmen Milch bleibt alles wie gehabt. Mit jedem Schluck Upländer Bio-Weidemilch tun Sie sich und Ihrer Familie, neben dem rahmigen Trinkgenuss, auch unter gesundheitlichen Aspekten etwas Gutes, denn der Omega-3-Gehalt dieser Milch ist höher, als bei der „normalen“ Biomilch. Der Fettgehalt beträgt mindestens 3,7%. Wer aber nach wie vor den Fettgehalt im Auge behalten muss oder möchte, hat auf jeden Fall weiterhin mit der fettarmen Upländer Milch auch eine leckere Alternative zur Wahl.

Während Sie unseren Newsletter lesen, stehen die Upländer Kühe also wahrscheinlich (es sei denn Sie lesen ihn abends!) auf der Weide und lassen sich Ihr Kuhleben draussen gut gehen. 

Mit weidemilchguten Grüßen


Ihr Thomas Wolff

 
06.06.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

ein Boden kann irgendwann nichts mehr geben, wenn man immer nur von ihm nimmt. Weil wir im Ökolandbau um die vielen Wechselwirkungen wissen, welche mit der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung einhergehen, ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere Böden gut zu behandeln und langfristig gesund zu erhalten. Auch, um Bodenerosion und Bodenverunreinigung entgegenzuwirken. Denn nur so schützen wir unsere Böden nachhaltig und ganzheitlich, und sie danken es uns mit vitalen und reichen Erträgen.

"Wie düngt der Ökobauer"

Deshalb setzen wir ganz auf natürliche Düngemittel. Sowohl auf dem Pappel- als auch auf unserem Gemüsehof wirtschaften wir komplett viehlos und arbeiten daher ausschließlich mit vielen Gründüngungsaussaaten. Diese unterstützen die Bildung von Humus und wirken der Bodenerosion und dem Auswaschen von Pflanzennährstoffen aus dem Boden entgegen. Sogenannte Leguminosen wie Erbsen, Ackerbohnen, Klee, Lupinen oder die hübsche liladuftende Phacelia reichern den Boden mit wichtigem Stickstoff an. Da im ökologischen Landbau eine Düngung mit mineralischen Stickstoffdüngern (Kunstdünger) nicht erlaubt ist, stellt der Leguminosenanbau für uns eine unverzichtbare Stickstoffquelle dar. 

Zusätzlich werden in vielen Betrieben organische Dünger aus der Tierhaltung verwendet, denn in Stallmist, Jauche und Gülle sind große Mengen Mineralstoffe und Stickstoff enthalten. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft müssen die organischen Dünger aber aus der hofeigenen Tierhaltung stammen. Die Menge orientiert sich an der zulässigen Anzahl von Tieren, die pro Hektar gehalten werden dürfen.

Ein gesunder Boden bildet auch die Lebensgrundlage für viele wichtige Bodenmikro-organismen und Bodentiere (zum Beispiel Regenwürmer). Auf ökologisch bewirtschafteten Äckern kommen zudem zwei- bis dreimal mehr Ackerwildkrautarten vor als auf konventionell bewirtschafteten. Und es wimmelt nur so vor Leben: 40 Prozent mehr Laufkäfer, Kurzflügler und Spinnen, das Zweifache an Schmetterlings-arten, eine bis zu sechsmal höhere Zahl von Brutrevieren und bis zu achtfach erhöhte Populationsdichten von Vögeln erfreuen sich am Ökolandbau. Und natürlich schonen wir das Grundwasser, da wir völlig ohne Pestizide arbeiten.  

Gerade jetzt, wenn wir die schönen Früchte unserer bodenumsichtigen Arbeit für Sie ernten können, sehen wir Tag für Tag, dass es sich lohnt, dem Boden etwas zurückzugeben für seine großzügigen Geschenke an uns.

Mit bodengesunden Grüßen

Ihr Thomas Wolff

PS: In der KW 23 können Sie das erstklassige Hampel-Rindfleisch für die Auslieferung in der nächsten Woche vorbestellen!






 

30.05.2019

Liebe Kundinnen und Kunden,

laut Wetterbericht soll das Thermometer ab Mitte nächster Woche wieder die 25°-Marke erreichen. Dies wird besonders die Grillfreunde unter Ihnen freuen. Und noch einen gute Nachricht: Im Querbeet-Onlineshop bekommen Sie das Rundum-glücklich-Paket für ein gelungenes Grillwochenende. 

"Grillen mit gutem Gewissen"

Vom perfekten, nachhaltig produzierten Equipment, wie Grillzange, Grillschürze oder Grillhandschuhe (beides aus Biobaumwolle!) bis zu den ökologisch korrekten Grillanzündern und Grillbriketts. Was sie gerne „auf den Grill schmeissen“ möchten, ist natürlich Geschmack- bzw. Überzeugungssache. Auch hier werden Sie bei uns in jede Richtung fündig. Von klassischen Fleischspezialitäten, wie Grillfackeln und Schaschlikspieße aus Bioschweinefleisch bis zu Bratwürsten und marinierten Rindersteaks. In der KW 23 wird es auch wieder eine Vorbestellaktion für das hervorragende regionale Rindfleisch-Angebot vom Sonnenhof aus Schotten für Sie geben! 

Wer’s lieber vegetarisch oder vegan mag, für den haben wir z.B. indischen Paneer-Grillkäse, Ziegen-Grillkäse, Veggie-Bratwürste oder den Veganen Brat-Mix Wheaty im Angebot. Und natürlich tolles Bio-Grillgemüse „querbeet“ - von saftigen Paprika, Tomaten und Auberginen, bis aromatischen Pilzen, Kartoffeln und knackigen Salaten. Nicht zu vergessen eine große Auswahl an Grillsaucen, Gewürzen und feinen Kräutern.

Geben Sie im Onlineshop einfach „Grill“ in der Suchmaske ein, und wählen Sie ganz nach gusto aus.

Wir möchten aber auch das sensible Thema Holzkohle ansprechen, denn in fast jeder zweiten herkömmlichen Grillkohle steckt kostbares Tropenholz. Umweltfreundlicher grillen lässt sich mit Olivenkernen und Co. oder mit biozertifizierter Holzkohle aus heimischen Wäldern. Erstere haben wir schon seit einigen Jahren von der Firma Olio für Sie im Grillsortiment. Und unsere Naturland zertifizierte Bioholzkohle von Nero stammt aus ökologischer Forstwirtschaft. Das Augsburger Start-up hat 2018 die erste biozertifizierte Grillkohle auf den Markt gebracht. Ganz ohne Holzkohle grillen lässt es sich aber mit einem Elektro- oder Gasgrill.

Die Deutschen sind ganz heiß aufs Grillen und verfeuern jährlich rund 250.000 Tonnen Holzkohle! Die stammt vor allem aus Polen, Paraguay, Nigeria und der Ukraine. Die Umweltorganisation WWF hat 36 Grillkohlen auf ihre Holzart und Herkunft analysiert. Das traurige Ergebnis: 61 Prozent der getesteten Produkte sind risikobehaftet, weil sie zum Beispiel aus Regionen mit einem umfangreichen illegalen Holzeinschlag stammen oder die verwendeten Hölzer falsch deklariert wurden. Und, wie oben schon erwähnt, muss in vielen Fällen der Regenwald dran glauben. Verhindern auch Sie, dass dieses kostbare Gut auf dem heimischen Grill verheizt wird. Schließlich hängt das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten zu einem wesentlichen Teil auch vom Zustand des tropischen Regenwaldes ab. In diesem Sinne:

Mit gewissenhaften Grillgrüßen

Ihr Thomas Wolff

23.05.2019

 

Bestellfristen- und Lieferzeitänderung wegen Fronleichnam
in der Woche vom 17.6.- 22.06.2019

Aus­lieferung (normaler­weise) Aus­lieferung (wegen Feiertag)  Bestellung bis:
Mo >> Keine Änderung Fr 12:00 Uhr
Di >> keine Änderung Mo 12:00 Uhr
Mi >> keine Änderung Di 12:00 Uhr
Do >> Freitag Mi 12:00 Uhr
Fr >> Samstag Mi 12:00 Uhr
Sa >> Keine Änderung Mi 12:00 Uhr